Stimmen zum Wimbledon-Finale

„Kein Ketchup-Effekt bei Zverev“

13.07.2026 – 00:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Alexander Zverev kann nicht glauben, dass er wieder den Kürzeren gegen Jannik Sinner zieht. (Quelle: Andrew Couldridge/Reuters)

Alexander Zverev verliert das Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner. Die internationale Presse sieht den 29-Jährigen allerdings trotzdem so stark wie selten zuvor.

Alexander Zverev verpasst in Wimbledon seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Nach seiner Endspiel-Niederlage gegen den Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner aus Italien würdigt die internationale Presse die Leistungen beider Finalisten.

Großbritannien

„The Sun“: „Jannik Sinner kämpft sich zurück und beendet Alexander Zverevs Wimbledon-Traum.“

„The Telegraph“: „Am Sonntag wurde in Wimbledon schweres Geschütz aufgefahren, als die Nummer eins der Welt, Jannik Sinner, seinen Titel im Herreneinzel unter einem Hagel von Assen erfolgreich verteidigte.“

„The Mirror“: „Zverev ist gerade erst dem Kreis der Grand-Slam-Sieger beigetreten, konnte seinen Erfolg von Paris aber nicht bestätigen.“

Alexander Zverev startete stark in die Partie, bekam dann jedoch die Grenzen aufgezeigt. (Quelle: Andrew Couldridge/Reuters)

Italien

„Gazzetta dello Sport“: „Jannik Sinner hat es geschafft: In vier Sätzen gegen einen Sascha Zverev, der selten so nah dran und so gefährlich war. Die Zeiten sind weit entfernt, als sich der Deutsche im Finale der Australian Open fast unter Tränen geschlagen geben musste. Jetzt ist Sascha Grand-Slam-Champion, er wirkt selbstbewusster – doch es reicht nicht.“

„Tuttosport“: „Sinners legendärer Triumph in Wimbledon: Was für eine Aufholjagd gegen Zverev – Jannik schafft das historische Double!“

„Corriere dello Sport“: „König Sinner II: Er schlägt Zverev in vier Sätzen und gewinnt Wimbledon zum zweiten Mal in Folge!“

Frankreich

„Le Parisien“: „Der Boss ist zurück … Nach einem Jahr ohne Grand-Slam-Titel, obwohl er sich fast überall sonst durchgesetzt hatte, hat Jannik Sinner, 24 Jahre alt, seine Krone auf dem Centre Court von Wimbledon verteidigt. Die Nummer eins der Welt musste leiden, um Alexander Zverev zu bezwingen, der seit seinem ersten Major-Titel bei den French Open im vergangenen Juni wie verwandelt wirkt.“

„L’Équipe“: „Der König ist Italiener.“

Umarmung nach dem letzten Ballwechsel: Zverev und Jannik Sinner. (Quelle: Andrew Couldridge/Reuters)

Spanien

„Mundo Deportivo“: „Der Italiener Jannik Sinner wurde zum zehnten Profi, der seinen Titel in Wimbledon verteidigt, nachdem er einen außergewöhnlichen Zverev nach dessen Triumph in Roland Garros noch niedergerungen hatte.“

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