Olympiasiegerin rückt nach

„Wilde Hilde“: Ex-Ski-Star geht in die Politik

19.03.2026 – 17:56 UhrLesedauer: 1 Min.

Hilde Gerg: Die Ex-Skirennfahrerin beendete 2005 ihre Laufbahn. (Quelle: IMAGO/GEPA pictures/ Harald Steiner/imago)

Die Slalom-Olympiasiegerin Hilde Gerg tritt ihr erstes politisches Amt an. Möglich wird das durch eine ungewöhnliche Entscheidung ihres Vorgängers auf der CSU-Liste.

Neues, prominentes Mitglied für den Gemeinderat von Schönau am Königsee: Die frühere Skirennfahrerin Hilde Gerg mischt künftig in dem Gremium mit. Aufgrund der von ihr erreichten Stimmen bei der Kommunalwahl am 8. März war sie erste Nachrückerin für den vor ihr platzierten Franz Graßl (wie Gerg CSU). Wie die Geschäftsleitung der Gemeinde jedoch bestätigte, nahm dieser sein Mandat aber nicht an.

Wintersportfans kennen Gerg, die heute Graßl-Hirschbiel heißt, vor allem als „Wilde Hilde“, die Ende der 1990er Jahre bis zu ihrem Karriereende 2005 als eine der vielseitigsten alpinen Skifahrerinnen im Weltcup galt. Im Weltcup stand Gerg 59-mal auf dem Podest. 20-mal krönte sie sich gar zur Siegerin.

Bei Weltmeisterschaften gewann die mittlerweile 50-Jährige einmal Gold und dreimal Bronze. 1998 holte sie bei den Olympischen Winterspielen in Nagano die Goldmedaille im Slalom sowie Bronze in der Kombination.

Bei der Kommunalwahl hatte Gerg auf der CSU-Liste einen vor ihr platzierten Kandidaten überholt, weil sie mehr Wählerstimmen auf sich vereinigen konnte. Für sie ist es der erste Einzug in den Gemeinderat.

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