Schnitzel, Steak, Bratwurst

Jeden Tag Fleisch zu essen, ist völlig unbedenklich – stimmt das?


Aktualisiert am 22.03.2026 – 16:06 UhrLesedauer: 3 Min.

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Würstchen und Steak vom Grill: Bei falscher Zubereitung können krebserregende Stoffe entstehen. (Quelle: GMVozd/getty-images-bilder)

Fleisch zu essen gilt zunehmend als ungesund. Dennoch greifen viele Deutsche regelmäßig zu Wurst- und Fleischprodukten. Ab wann aber leidet die Gesundheit?

Fleisch ist für viele Menschen in Deutschland weiterhin ein fester Bestandteil der Ernährung. Während einige nicht auf Steak, Schinken oder Salami verzichten wollen, setzen andere bewusst auf eine fleischarme oder vegetarische Ernährung. Doch wie gesund ist es, jeden Tag Fleisch und Wurst zu essen? Lesen Sie im Ratgeber, welche Auswirkungen ein hoher Fleischkonsum auf den Körper hat und welche Menge unbedenklich ist.

Trotz aller Kritik: Fleisch liefert zahlreiche wichtige Nährstoffe, die für den Körper unerlässlich sind. Dazu zählen hochwertiges Eiweiß, Eisen, Zink sowie Vitamin B12. Besonders rotes Fleisch wie Rind oder Schwein enthält viel Eisen, das vom Körper besser verwertet werden kann als pflanzliches Eisen. Zudem hat Fleisch eine hohe biologische Wertigkeit. Das bedeutet, dass das enthaltene Eiweiß besonders effizient für den Muskelaufbau genutzt werden kann.

Vor allem Heranwachsende und Sportler können von diesen Nährstoffen profitieren. Vitamin B12, das fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorkommt, ist für die Blutbildung und das Nervensystem essenziell. Auch das Spurenelement Zink spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem und die Wundheilung.

Doch obwohl Fleisch wichtige Nährstoffe liefert, kann ein übermäßiger Konsum Nachteile für die Gesundheit haben. Mehrere Studien zeigen, dass ein hoher Fleischkonsum das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöhen kann. Dazu zählen:

Auch der hohe Gehalt an Purinen in Fleisch kann problematisch sein. Die Zellbausteine stecken in den verschiedensten Nahrungsmitteln und werden von Menschen mit Neigung zu Gicht schlechter vertragen, weil sich durch den Abbau von Purinen im Körper der Harnsäurespiegel erhöhen kann.

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