Ein weiterer ausschlaggebender Grund könne eine ständige eitrige Entzündung der Vorhaut sein, die durch vermehrtes Lecken nicht abheilen kann. Auch eine Prostatavergrößerung sollte unbedingt von einem Tierarzt oder einer Tierärztin untersucht werden.
Für die Wirksamkeit von Hausmitteln wie Bachblüten gibt es laut von Einem keine wissenschaftlichen Beweise. Prinzipiell spreche jedoch nichts dagegen, es auszuprobieren. „Unbedingt zu beachten ist dabei allerdings, dass verabreichte Globuli kein Xylit (auch Birkenzucker genannt) enthalten – dieser ist für Hunde giftig“, so von Einem.
Eine Kastration sollte dann in Betracht gezogen werden, wenn sich die Symptome über längere Zeit nicht verbessern und der Vierbeiner unter Dauerstress leidet, rät die Expertin. Oft empfehlen Tierärzte, mithilfe einer chemischen Kastration zu testen, wie sich der Hund mit niedrigen Testosteronwerten verhält, bevor ein operativer Eingriff vorgenommen wird.











