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Home » Wie Sie Stresshormone abbauen können
Gesundheit

Wie Sie Stresshormone abbauen können

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 14, 2026
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Diese Maßnahmen helfen

Wie Sie Stresshormone abbauen können


Aktualisiert am 14.09.2026 – 14:24 UhrLesedauer: 3 Min.

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Stress: Durch regelmäßige Meditation kommt der Körper zur Ruhe und es werden weniger Stresshormone ausgeschüttet. (Quelle: fizkes/getty-images-bilder)

Viele Menschen stehen unter ständigem Druck und Terminstress. Zu viele Stresshormone können krank machen. Ein Experte gibt Tipps, wie Sie sich davor schützen können.

Das Telefon klingelt ununterbrochen, das nächste Meeting steht kurz bevor und der Arzttermin muss beendet sein, bevor die Kinder Schulschluss haben: Viele Menschen sind ständigem Druck und Terminstress ausgesetzt. Kommen dann noch private Sorgen und Ängste hinzu, steigt das Level an Stresshormonen zusätzlich an. Wir klären in diesem Ratgeber, wie Sie Stress abbauen können.

Welche Stresshormone schüttet der Körper aus?

Unter Stress schüttet der Körper verschiedene Stresshormone aus, um den Körper dahingehend zu aktivieren, die bevorstehende Herausforderung zu meistern. Die bedeutendsten Stresshormone sind Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin sowie Insulin.

„Diese Hormone sorgen dafür, dass sich die Muskeln anspannen, der Herzschlag beschleunigt, der Blutdruck steigt und dem Körper Zucker, also Energie bereitgestellt wird“, erklärt Dr. Torsten Grüttert, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Chefarzt der Privatklinik Duisburg. „Plakativ gesagt, bereitet sich der Körper durch die Ausschüttung von Stresshormonen auf Angriff oder Flucht vor.“

Kann man Stresshormone messen?

Die Menge der im Blut zirkulierenden Stresshormone lässt sich über eine Blutprobe, teilweise auch über eine Urinprobe oder eine Speichelprobe, im Labor ermitteln. Die Stresshormonmessung wird dann vorgenommen, wenn der Verdacht auf eine hormonelle Erkrankung besteht oder der Verlauf einer bestehenden Erkrankung kontrolliert werden muss. Das kann beispielsweise eine Erkrankung der Nebennieren oder der Schilddrüse sein oder ein Diabetes mellitus.

„Dann interpretiert der Arzt die ermittelten Werte abhängig vom individuellen Krankheitsbild“, erklärt Grüttert. „Bei ’normal‘ gestressten Personen wird eine solche Untersuchung nicht vorgenommen. Dann sind es meist körperliche Symptome, die eine zu hohe Ausschüttung an Stresshormonen anzeigen.“

(Quelle: Privat)

Zur Person

Dr. Torsten Grüttert ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Chefarzt der Privatklinik Duisburg.

Wie reagiert der Körper auf Stresshormone?

Sind dauerhaft zu viele Stresshormone im Körper vorhanden, sei es durch Stress oder eine Erkrankung, hat das Folgen für den Körper. Die ersten Symptome sind in der Regel Schlafstörungen, Herzrasen, Nervosität, Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und Übelkeit.

Ist der Körper aufgrund der ausgeschütteten Stresshormone dauerhaft überaktiviert, steigt über die Jahre nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch das Risiko für einen Diabetes mellitus oder Depressionen nimmt zu. Das Immunsystem wird ebenfalls zunehmend geschwächt.

„Neben den körperlichen Symptomen merken die Betroffenen auch psychische Veränderungen. Sie sind unkonzentrierter, nervöser, gereizter und fühlen sich zunehmend überfordert und überlastet“, so der Stressexperte. „Am Beispiel Arbeitsstress zeigt sich gut, wie Stress erlebt werden kann. Negativer Stress führt zu Gefühlen wie Überforderung, Überlastung und fehlender Handlungsfähigkeit. Es werden viele Stresshormone ausgeschüttet, weil die Situation als bedrohlich empfunden wird. Positiver Stress hingegen, bei dem man ‚im Flow‘ ist, wird als anregend und erfüllend erlebt. Die Hormonausschüttung ist dann in Balance.“

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