Unterwegs mit dem Elektroauto
Wie sich ein Tesla bei Glätte, Nässe & Laub fährt – und was man beachten sollte
Aktualisiert am 16.10.2025Lesedauer: 2 Min.
Elektroautos wie Tesla gelten als technisch fortschrittlich. Bei Regen, Laub und Glätte gibt es jedoch Besonderheiten, die Fahrende kennen sollten.
Tesla-Modelle sind für ihre beeindruckende Beschleunigung und moderne Technik bekannt. Doch wie verhalten sich die Elektrofahrzeuge eigentlich bei schwierigen Witterungsverhältnissen? Gerade bei Regen, nassem Laub oder Glätte können sich Elektroautos anders verhalten als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Das liegt vor allem an der Rekuperation, der Energierückgewinnung beim Bremsen.
Elektroautos bremsen beim Loslassen des Fahrpedals durch sogenannte Rekuperation. Dabei wird Bewegungsenergie in Strom umgewandelt. Laut einem Test von Nextmove kann das bei Glätte problematisch sein.
Ab etwa 50 Stundenkilometern neigen Fahrzeuge mit Heckantrieb bei starkem regenerativem Bremsen dazu, instabil zu werden, weil das Heck ausbricht. Beim Allrad-Tesla konnte kein besonderer Effekt durch die Rekuperation beobachtet werden. Jedoch brach das Auto bei grenzwertiger Geschwindigkeit über die Vorderräder aus der Spur.
Die Empfehlung lautet: Rekuperationsleistung reduzieren oder den an die Straßenverhältnisse angepassten Winter- bzw. Chill-Modus nutzen, um Gefahren zu vermeiden.
Tesla-Fahrzeuge sind für den Einsatz bei Regen konstruiert. Ihre Batterien und der Unterboden sind versiegelt, die Türen und Steckverbindungen wasserfest. Selbst stärkere Regengüsse oder Fahrten durch seichtes Wasser sind unproblematisch.
Doch Teslas sind nicht vollständig wasserdicht. Laut Verband der Automobilindustrie liegt die maximal empfohlene Wassertiefe für E-Autos bei etwa 30 Zentimetern – vergleichbar mit herkömmlichen Fahrzeugen. Der genaue Wert variiert je nach Hersteller, Konzept und Design.
Tieferes Wasser kann Schäden an elektrischen Systemen verursachen, die nicht durch die Garantie abgedeckt sind, oder sogar zum Systemausfall führen.
Kameras und Sensoren arbeiten bei Regen oder Schnee eingeschränkt. Verschmutzte oder geblendete Linsen beeinträchtigen die Erkennung von Fahrbahnmarkierungen. Tesla zeigt in solchen Fällen eine Warnmeldung. Autopilot- oder Spurhaltefunktionen werden automatisch deaktiviert.
Assistenzsysteme wie der „verkehrsbewusste Tempomat“ passen die Geschwindigkeit nicht den Straßen- und Fahrbedingungen an. Bei starkem Niederschlag wie Regen oder Schnee sowie bei Nebel oder auf Straßen mit scharfen Kurven sollte der Tempomat daher nicht verwendet werden.
Wie bei jedem Fahrzeug gilt: Zu viel Wasser auf der Straße oder nasses Laub senkt den Grip drastisch. Aquaplaning lässt sich vermeiden, indem man
wenn das Auto zu rutschen beginnt.
Ob Herbstregen, Schneematsch oder Glatteis – ein Tesla fährt bei schlechten Witterungsverhältnissen genauso sicher wie ein moderner Verbrenner, solange physikalische Grenzen beachtet werden. Entscheidend sind auch diese Tipps für die kalte Jahreszeit:
Wer neben diesen Punkten weitere Einstellungsempfehlungen und Warnungen von Tesla berücksichtigt, ist auch bei schlechtem Wetter sicher unterwegs.











