„Rote Rosen“-Star Cheryl Shepard
Wie ihre Affäre ihr lang gehütetes Geheimnis offenbarte
13.06.2026 – 00:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Privatleben vertraut Cheryl Shepard auf ein Beziehungsmodell, in dem nichts tabu sein darf. Vor fast 30 Jahren machte ihr Partner ihr ein Angebot.
Am Sonntagabend ist Cheryl Shepard im ZDF-Fernsehfilm „Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze“ zu sehen. Bekannt ist die amerikanische Schauspielerin bereits seit den Neunzigerjahren. Damals spielte sie in der Fernsehserie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“ mit. Es folgten Erfolgsformate wie „In aller Freundschaft“ und „Rote Rosen“.
In der Vergangenheit sorgte die 60-Jährige aber nicht nur mit ihren schauspielerischen Leistungen für Schlagzeilen. Auch ihr Privatleben gab immer wieder Anstoß für mediale Diskussionen. Denn die in New York geborene Schauspielerin führt ein Beziehungsmodell, das für viele Paare unüblich ist.
- Cheryl Shepard über ihre Schulden: „Ich musste die Reißleine ziehen“
- Neuer Job für Cheryl Shepard: „Rote Rosen“-Star gibt jetzt Sex-Nachhilfe
Seit 2006 ist sie mit ihrem Schauspielkollegen Nikolaus Okonkwo verheiratet. 2017 tauchten dann auf einmal intime Fotos von Cheryl Shepard auf, die sie zeigen, wie sie nachts in einem Leipziger Club einen fremden Mann küsst. Der „Bild“-Zeitung sagte sie damals: „Es war ein Ausrutscher.“
„Ich möchte nicht dein letzter Liebhaber sein!“
Als sie kurz darauf wieder glücklich mit ihrem Ehemann abgelichtet wurde, brachte die Schauspielerin Licht ins Dunkel. Man führe „eine offene Beziehung“, so die Erklärung.
Vor fast 30 Jahren soll Nikolaus Okonkwo zu der damals 32-jährigen Seriendarstellerin gesagt haben: „Ich möchte gerne dein letzter Mann, aber nicht dein letzter Liebhaber sein!“ Cheryl Shepard willigte ein, obwohl sie wusste, dass es ihm bei seinem Angebot nicht nur um ihre Bedürfnisse geht, sondern vor allem um seine eigenen.
Jahrelang hielten sie ihr Beziehungsmodell für sich. „Wir wurden ständig gefragt, ob Fremdgehen in unserer Ehe erlaubt ist. Nikolaus und ich merkten, dass es unangenehm war, darauf immer ausweichend zu antworten. Das belastete unsere Beziehung. Daher beschlossen wir, uns der Wahrheit zu stellen.“
Das Ganze funktioniere aber nicht ohne klare Regeln: „Wir erzählen uns alles. Geheimnisse sind tabu – um das Vertrauen nicht zu zerstören. Wir würden beide sagen, wenn einem von uns das Modell ‚Offene Beziehung‘ zu viel wird“, so die Schauspielerin.
