Tierische Zahnpflege
Mundgeruch beim Hund: Wie er entsteht und was hilft
Aktualisiert am 26.02.2026 – 03:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Mundgeruch beim Hund kann harmlos sein, aber auch ernste Ursachen haben. Mit der richtigen Pflege lässt sich übler Atem beim Vierbeiner behandeln.
Mundgeruch bei Hunden ist weit verbreitet und wird häufig unterschätzt. Die Ursachen reichen von harmlosen Futterresten zwischen den Zähnen bis hin zu gesundheitlichen Problemen. Eine genaue Einordnung hilft, mögliche Auslöser zu finden und den üblen Atem richtig zu behandeln.
Entwickelt ein Hund Mundgeruch, kommen zahlreiche Ursachen infrage. Naheliegend sind Probleme direkt am Maul. Dazu gehören vor allem Beschwerden an Zahn und Zahnfleisch. Ablagerungen an den Zähnen können sich mit der Zeit zu Zahnstein verhärten und führen oft zu bakteriellen Entzündungen im Maul des Hundes.
Neben Zahnbelag, Zahnstein und Zahnfleischentzündungen können auch die Verdauungsorgane ein Auslöser für Mundgeruch beim Hund sein. Wenn der Vierbeiner seine Nahrung nicht richtig verdauen kann, ruft das in vielen Fällen schlechten Atem hervor.
Fischiger Atem kann auf eine Futterunverträglichkeit hindeuten. Zudem kann die Fütterung von rohem Fleisch kurzzeitig Mundgeruch beim Hund auslösen.
Darüber hinaus sind ernsthafte Erkrankungen wie Diabetes oder Niereninsuffizienz mögliche Ursachen. Um den genauen Auslöser für den üblen Atem des Vierbeiners zu finden, empfiehlt sich ein Besuch beim Tierarzt.
Gibt es keine schwerwiegenden Ursachen für den Mundgeruch beim Hund, ist eine gute Zahnpflege der erste Schritt zur Besserung. Mit einer Zahnbürste und spezieller Hundezahnpasta lässt sich das Gebiss des Vierbeiners reinigen.
Fällt das Zähneputzen mit Zahnbürste schwer, kann eine Fingerzahnbürste sinnvoll sein. Sie lässt sich einfach über den Finger stülpen. Neben spezieller Hundezahnpasta können auch Hausmittel wie Minze oder Kokosöl zum Einsatz kommen. Sie helfen den Mundgeruch beim Hund zu vertreiben.
Neben einer sorgfältigen Zahnpflege ist auch die Wahl des Futters bedeutsam. Hundebesitzer sollten auf qualitativ hochwertiges Futter für ihren Hund achten. Es sollte natürliche, leicht verdauliche Zutaten enthalten und zu den Ansprüchen des Vierbeiners passen.
Hunde sollten zudem keine menschliche Nahrung fressen. Dazu gehören unter anderem Reste von Mahlzeiten, stark gewürzte Speisen und Süßigkeiten. Sie sind für den Hundemagen nur schwer verdaulich und können zu Mundgeruch führen. Stattdessen empfiehlt sich die Wahl eines hochwertigen Hundefutters und spezieller Kaustangen.
