Ausbruch in Kongo und Uganda
Ebola: WHO ruft internationalen Alarm aus
Aktualisiert am 17.05.2026 – 07:33 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Ebola-Ausbrüche in zwei afrikanischen Ländern rufen die WHO auf den Plan. Sie ruft eine Notlage aus.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. Damit sollen Nachbarländer in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt und Unterstützung der internationalen Gemeinschaft mobilisiert werden, wie die WHO mitteilte. Es handle sich jedoch um keinen Pandemie-Alarm.
Bei dem neuen Ausbruch des gefährlichen Ebola-Fiebers in der Demokratischen Republik Kongo sind 13 bestätigte Fälle der seltenen Bundibugyo-Variante nachgewiesen worden. Für den Bundibugyo-Stamm gibt es laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aktuell keinen zugelassenen Impfstoff. Bei früheren Ausbrüchen der lebensbedrohlichen Krankheit habe es sich hauptsächlich um den am häufigsten vorkommenden Zaire-Ebolavirus gehandelt, teilte die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC mit.
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Allerdings habe die Bundibugyo-Variante nach Angaben des US-amerikanischen Gesundheitsinstitutes NIH eine niedrigere Sterblichkeitsrate von etwa 37 Prozent. Beim Zaire-Stamm liege diese bei bis zu 90 Prozent.
Laut Africa CDC wurden bislang vier Tote in der Provinz Ituri bestätigt, die im Nordosten des Kongo an Uganda und den Südsudan grenzt. Im Nachbarland Uganda wurde ein Todesfall bestätigt, bei dem ebenfalls die Bundibugyo-Variante nachgewiesen wurde.











