Auch Wind frischt auf
Wetterdienst warnt vor Glätte bis in die Morgenstunden
21.02.2026 – 02:44 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Nordosten Deutschlands bleibt die Wetterlage weiterhin kritisch. Hier wird am Samstagmorgen mit erheblicher Glätte gerechnet.
In der Nacht zum Samstag sowie bis in den Vormittag hinein könnte es zwischen Ostsee und Oder durch gefrierenden Regen zu markanter Glätte kommen. Der DWD teilt mit, dass besonders Gebiete östlich einer Linie von Ostholstein über den Harz bis ins westliche Erzgebirge betroffen sind. Erst im Laufe des Samstags soll sich das Wetter von Westen her allmählich verbessern, da mildere Temperaturen erwartet werden.
Die Nacht beginnt in der östlichen Hälfte mit leichtem Frost bis minus fünf Grad, bevor aus dem Westen Tauwetter einsetzt. Neben dem gefrierenden Regen kann es in den zentralen und östlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen zu Schneefall kommen. Hier sind zunächst Neuschneemengen von ein bis fünf Zentimetern möglich, während im Osten auch geringe Mengen Schnee fallen könnten.
Im Allgäu wird am Samstag die Schneefallgrenze rasch über 1.000 Meter steigen. Am Alpenrand ist oberhalb dieser Höhe verbreitet mit 10 bis 20 Zentimetern Neuschnee zu rechnen, in Staulagen sogar bis zu 30 Zentimeter und im Allgäu örtlich bis zu 40 Zentimeter.
Mit der Milderung breitet sich von Westen her Regen aus. Bis Montagabend könnten durch Regen und Schmelzwasser in einigen Mittelgebirgslagen bis zu 80 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen. Gleichzeitig nimmt der Wind deutlich zu, sodass an Küsten und im Bergland Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde auftreten können. Auf dem Brocken werden schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde erwartet.
