„Große Gefahr für Leib und Leben“
Schnee und Tauwetter: Warnstufe Rot im Süden
24.02.2026 – 12:14 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Warmfront bringt milde Luft nach Deutschland. Am östlichen Alpenrand bedeutet das: Unwettergefahr.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Dienstag vor Unwettergefahr im Süden Deutschlands. In fünf bayerischen Landkreisen am östlichen Alpenrand ist die Warnstufe Rot erreicht. Das ist die zweithöchste von vier möglichen Warnstufen. Laut DWD herrscht „große Gefahr für Leib und Leben“.
Demnach sind Überflutungen von Straßen und Unterführungen zu befürchten, außerdem könnten Häuser in der Nähe von Gewässern überflutet werden. Erdrutsche seien möglich, teilte der DWD mit. „Bei drohender oder bereits bestehender Überflutung Keller sofort verlassen“, mahnt der Dienst.
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Der Grund ist, dass starkes Tauwetter herrscht. Überdies fällt laut DWD andauernder Regen. Die Warnung der Stufe Rot gilt vorerst bis Dienstagabend. Abflussmengen von bis zu 80 Litern pro Quadratmeter sind vorhergesagt.
Zudem fällt oberhalb von 1.000 Metern Schnee. In Staulagen können laut DWD bis zu 40 Zentimeter erreicht werden. Verbreitet wird es glatt.
Auch weiter nördlich gelten in Bayern amtliche Warnungen: Bis in den Raum München fällt demnach Dauerregen. Bis zu 35 Liter pro Quadratmeter sind möglich, der DWD hat Warnstufe Orange ausgerufen.
In der Nacht zum Mittwoch erwartet der DWD bei Aufklaren an den Alpen, in den östlichen Mittelgebirgen sowie in der Lausitz örtlich leichten Frost um minus 1 Grad. Insbesondere am höheren Alpenrand droht Glätte durch gefrierende Nässe.











