„Schwere Sturmböen“ erwartet

Bis 30 Liter Regen: Gewitterfront erreicht Region Bremen


Aktualisiert am 29.05.2026 – 17:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Blitz und Gewitter (Symbolfoto): Die Wettermodelle stehen auf Starkregen und Sturm. (Quelle: IMAGO/Chantal Anders/imago)

Nach einigen Tagen mit großer Hitze und meist wolkenfreiem Himmel droht jetzt der Knall. Der Deutsche Wetterdienst kündigt Unwetter an, samt Starkregen und Sturm.

Es dürfte ungemütlich werden in der Region Bremen. Das geht aus einer aktuellen Prognose des Deuschten Wetterdienstes (DWD) hervor. Demnach sind vor allem am Freitag in weiten Teilen Niedersachsens und somit auch in Bremen teils schwere Unwetter vorhergesagt. Dabei treten laut Vorhersage nicht nur Starkregen auf, es müsse auch mit schweren Sturmböen und Hagel gerechnet werden.

Noch bis zum Donnerstagabend bleibt das Wetter den Meteorologen zufolge ruhig. Die Temperaturen in der Nacht zu Freitag sinken die Temperaturen vor allem östlich der Weser auf bis zu 4 Grad. In den meisten Landesteilen Niedersachsens werden hingegen knappe zweistellige Werte erwartet. Im Laufe des Freitags verdichten sich die Wolken jedoch. „Zum Abend vor allem westlich der Weser Gewitter mit Starkregen und Sturmböen, teils unwetterartig“, teilte der DWD mit.

Unwettergefahr in Bremen: Sturmböen ziehen über den Norden

Warm bleibt es den Berechnungen zufolge dennoch: Zwischen 23 und 31 Grad sind je nach Lage möglich. Abseits der potenziellen Gewitter dreht der Wind zudem auf. Schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometer pro Stunde sind dann im Bereich des Möglichen.

„kachelmannwetter.com“ schreibt auf seinem X-Account, für den Nordwesten sind derzeit zwei Modelle möglich. In beiden Fällen gehe man von einem „satten Gewittercluster“ aus. Laut Prognose sind dann in kurzer Zeit bis zu 30 Liter Niederschlag je Quadratmeter möglich. Andere Wettermodelle rechnen mit Mengen von etwa 15 bis 20 Litern.

Wetter beruhigt sich – Sonntag erneuter Knall?

Auch in der Nacht zu Samstag sei die Gefahr noch nicht gebannt, laut DWD sind „südostwärts durchziehende Schauer und Gewitter, anfangs örtlich noch mit Unwetterpotential“ möglich. Im weiteren Tagesverlauf beruhige sich die Lage hingegen, 18 bis 23 Grad werden erwartet.

Schon am Sonntag könnten dann erneut Unwetter auftreten, das Gewitterrisiko sei aber geringer als noch am Freitag. Dennoch prognostizieren einige Wettermodelle, auf die „kachelmannwetter.com“ zurückgreift, Niederschlagsmengen von 10 bis knapp 20 Liter Regen je Quadratmeter. Mit Beginn der neuen Woche bleibe es zwar vielerorts frühsommerlich warm, jedoch steige auch dann wieder das Risiko von Gewittern.

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