Karaoke mal anders
Westfield-Gastronom setzt auf besonderes Konzept auf dem Kiez
04.06.2026 – 13:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer gern singt, aber nicht vor einer vollen Bar auftreten möchte, findet auf St. Pauli jetzt eine Alternative. Ein Gastronom setzt auf private Räume für kleine Gruppen.
Karaoke gehört auf St. Pauli zum Nachtleben dazu – Wochenende für Wochenende singen Feiernde etwa in der Thai Oase Hits wie Oasis‘ „Wonderwall“ und werden dabei von der gesamten Bar angefeuert. Für diejenigen, die lieber auf Publikum verzichten wollen, gibt es jetzt jedoch ein neues Konzept: Am Hamburger Berg setzt ein Gastronom auf private Karaokeräume. In der Bar Koya können Gäste eigene Separees buchen und dort ungestört singen.
Hinter dem Konzept steht Axel Strehlitz. Der Unternehmer ist auf St. Pauli kein Unbekannter: Er ist unter anderem an der Wunderbar und dem Klubhaus St. Pauli beteiligt. Außerdem betreibt er mit Lolas Bistro ein Restaurant im neuen Westfield-Einkaufszentrum.

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„Ich wollte ein besonderes Konzept, das eine große Zielgruppe anspricht“, sagte Strehlitz dem „Hamburger Abendblatt“. Entstanden sei daraus dann das Koya, eine Karaokebar mit mehreren privaten Separees. Statt vor einer vollen Bar zu singen, können Gäste dort eigene Räume für ihre Gruppe buchen. Das Konzept ist vor allem aus Asien bekannt.
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Die vier Karaokeboxen entstanden in der ehemaligen Backstube des Lokals. Sie bieten Platz für zwei bis 15 Personen und tragen Namen wie „Neon“, „Anime“ oder „Sakura“. Die Songauswahl erfolgt per QR-Code auf dem Smartphone. „Unser Repertoire umfasst etwa 80.000 Songs, täglich kommen weitere dazu“, so Strehlitz.









