Arbeitssieg in Hamburg

Leverkusen hält Rennen um Champions League spannend


Aktualisiert am 04.03.2026 – 22:36 UhrLesedauer: 3 Min.

Christian Kofane (r.): Der Stürmer bejubelt seinen Treffer zum 1:0 mit Teamkollege Edmond Tapsoba. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)

Bayer Leverkusen belohnt sich für einen engagierten Auftritt beim HSV. Am Ende gewinnt die Werkself verdient 1:0, obwohl ein Treffer aberkannt wurde.

Bayer Leverkusen hat das Nachholspiel in der Bundesliga gegen den Hamburger SV 1:0 (0:0) gewonnen und bleibt damit im Rennen um die Champions-League-Plätze. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand hat nur noch drei Zähler Rückstand auf den VfB Stuttgart. Der HSV verpasst hingegen einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

In der ersten Hälfte hatte Bayer Leverkusen zwar mehr vom Spiel, gab mehr Schüsse ab und war insgesamt spielbestimmend. Ernste Gefahr gab es allerdings nicht. Brenzlig wurde es nur in der 14. Minute als HSV-Profi Nicolai Remberg Leverkusens Ibrahim Maza zu Fall brachte. Schiedsrichter Sören Storks zeigte zunächst auf den Elfmeterpunkt, der VAR nahm ihn jedoch zurück – das Foul war außerhalb.

In der zweiten Hälfte nahm der Leverkusener Druck zu, ein Tor fiel jedoch erst in der 68. Minute. Edmond Tapsoba traf nach einer Ecke, hatte den Ball zuvor aber mit der Hand berührt. Der Treffer zählte daher nicht. In der 73. Minute erzielte Christian Kofane dann aber doch das überfällige Tor für die Werkself.

Die Partie des 17. Spieltags zum Hinrunden-Abschluss sollte eigentlich kurz nach dem heftigen Wintereinbruch im Norden im Januar ausgetragen werden. Aber das Spiel wurde wegen des teils gestautem Tauwassers auf der Dachmembran und damit einhergehenden Sicherheitsbedenken verschoben.

Bei nun deutlich milderen Temperaturen begannen die Leverkusener ohne Patrick Schick, der wegen muskulärer Probleme nicht dabei war. Für ihn spielte Christian Kofane. Der Kameruner war jedoch nicht beteiligt, als die Gäste nach sieben Minuten zum ersten Mal vorn gefährlich wurden: Der 18 Jahre alte Startelf-Debütant Montrell Culbreath verpasste per Kopf das Tor. Wenige Minuten später lenkte Martin Terrier eine Flanke an die Latte des HSV-Tores.

Eine Woche vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Arsenal waren die Gäste bemüht, ein anderes Gesicht als zuletzt zu zeigen. Und fast holte der auffällige Ibrahim Maza einen Elfmeter heraus. Doch das Foul von HSV-Vertretungskapitän Nicolai Remberg an Maza erfolgte außerhalb des Strafraums, befand der Videoschiedsrichter, nachdem der Unparteiische Sören Storks erst Strafstoß geurteilt hatte.

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