Anfang wechselte gegen die Preußen lieber kontrolliert offensiv, wie er es selbst beschreibt, und verzichtete auf die beiden Stürmer. „Wenn du Stürmer einwechselst, viel dabei rumkommt und du dann auch Tore machst, dann gehst du gerne ins Risiko. Wenn sich in der Torgefahr aber nicht viel tut, ist die Frage, ob du nicht lieber ein bisschen kontrollierter bleibst“, erklärt der 51-Jährige jetzt seine Sicht der Dinge.
Vielleicht wäre ja Julian Hettwer einer, der den Erwartungen des Trainers entspricht und für Abhilfe in Sachen Torflaute sorgen kann. Der Linksaußen war im Sommer ebenfalls aus Dortmund neu ins Rheinland gekommen, der damalige Sportdirektor Christian Weber bescheinigte ihm „ein herausragendes Tempo und Torgefahr“. In fünf Spielen stand der 22-Jährige zu Saisonbeginn auf dem Platz, bis ihn Ende September ein Meniskusriss stoppte. Die Knieprobleme sind offenbar so anhaltend, dass er immer noch keine Option ist und Anfang weiter sehnsüchtig auf Hettwers Rückkehr warten muss. „Ich hätte Julian gerne mal dabeigehabt, das tut natürlich weh“, machte der Coach jetzt noch einmal klar. Eine Rückkehr zu den Profis wird bei Hettwer aktuell Anfang April nach der Länderspielpause angepeilt.










