„Ehrliche Arbeit ist nicht peinlich“
„Wer ist hier der Boss?“-Star Danny Pintauro liefert jetzt Pakete aus
10.04.2026 – 17:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Als Jonathan Bower in „Wer ist hier der Boss?“ war er ein Kinderstar. Heute hat Danny Pintauro einen bodenständigen Job und spricht offen darüber, warum.
Von 1984 bis 1992 stand Danny Pintauro in allen acht Staffeln von „Wer ist hier der Boss?“ vor der Kamera, an der Seite von Tony Danza, Judith Light und Alyssa Milano. Sein heutiges Leben sieht ganz anders aus. Auf Instagram teilte er ein Foto aus einem Lieferwagen, im Hintergrund sind gestapelte Pakete zu sehen. Der 50-Jährige arbeitet derzeit als Paketfahrer für Amazon.
Zu seinem Instagram-Beitrag schrieb Pintauro: „Hart arbeiten, während ich ’nicht arbeite‘. Das Unterhaltungsgeschäft lief so zäh, also habe ich das getan, was viele Leute tun.“ Er erledige nun die Arbeit, die schon da ist, während er an dem Job arbeitet, den er wirklich will – nämlich einen im Schauspielgeschäft. „Es ist keine Schande, in Bewegung zu bleiben“, betonte Pintauro.
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Im Interview mit „Today“ erklärte Pintauro, warum er diesen Schritt gegangen ist. Den Job als Paketfahrer schätzt er vor allem wegen seiner Flexibilität: Er könne weiterhin zu Castings gehen und gleichzeitig ein Einkommen sichern. Außerdem verschaffe ihm die Tätigkeit viel Privatsphäre, erklärte er.
Mit seiner Offenheit verfolgt Pintauro nach eigenen Worten ein klares Ziel: Er möchte Vorurteile gegenüber Schauspielern abbauen, die zwischen Engagements in andere Berufe wechseln. „Ehrliche Arbeit ist nicht peinlich“, sagte er.
Zugleich räumte er mit einer verbreiteten Fehleinschätzung auf. Viele Menschen würden die finanzielle Lage ehemaliger Fernsehstars falsch einschätzen, so Pintauro. Die Tantiemen einer Sitcom aus den 1980er-Jahren reichen nicht zum Leben. In der Vergangenheit habe er deshalb mehrere Jobs gleichzeitig ausgeübt.
Außerdem beobachtet Pintauro eine drastische Veränderung in der Branche. Früher seien jährlich rund 100 Pilotfolgen neuer Serien produziert worden, und viele Nachwuchsschauspieler seien nach Los Angeles gekommen, um Rollen zu bekommen. Diese Chancen seien heute stark geschrumpft.










