Ob er erkannt habe, dass van Aken ihn eben habe ansprechen wollen? Ja, sagt der Porschefahrer, der sich als Harald H. vorstellt, t-online anschließend. Aber er habe ja tanken fahren wollen. Vom Energiekrisengeld hält er nichts. „Das ist so eine typische Linken-Idee, das Geld mit der Gießkanne zu verteilen“, sagt H. Er wäre eher dafür, dass die Steuern und Abgaben auf den Sprit gesenkt werden. Aber er verdiene gut und sei nicht darauf angewiesen.

Anders geht es Silke Y. Sie fährt kurze Zeit später auf die Tankstelle, hält neben van Aken. Er hält ihr den Zettel hin, sagt: „Die Linke fordert wegen der hohen Spritpreise 150 Euro für jeden, wie finden Sie das?“ „Super.“ Sie finde es nicht in Ordnung, dass die Ölkonzerne jetzt Kasse machten, sagt sie. Die Regierung müsste mehr unternehmen, findet sie. Van Aken fragt die Frau, wie viel mehr sie nun im Monat ausgebe. 30 Euro, dabei fahre sie nur noch die Strecken, die wirklich nötig sind. Mit dem Energiekrisengeld könne sie fünf Monate bestreiten, rechnet van Aken vor.

„Wäre nicht schlecht“, sagt die 52-Jährige. Sie sei auf das Auto angewiesen, sagt sie t-online anschließend. Sie habe vier Kinder, zwei davon seien eingeschränkt. 150 Euro könnten sie finanziell wirklich entlasten. Eine neue Wählerin aber hat van Aken mit ihr nicht gewonnen: Sie wähle bereits seit vielen Jahren die Linke, sagt sie t-online.

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