Ermittler stellen Stichverletzungen fest

Wende in Vermisstenfall mit langer Blutspur


13.04.2026 – 19:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Boot der DLRG Celle (Symbolbild): Helfer suchten die Vermisste unter anderem in der Aller. (Quelle: IMAGO/Rüdiger Wölk/imago)

Seit Wochen ermittelt die Polizei in Celle wegen des Verschwindens einer Frau, dann macht ein Wassersportler eine Entdeckung – und die Polizei teilt Neuigkeiten mit.

Noch stehe zwar das Ergebnis einer DNA-Analyse aus, hieß es weiter. Aber körperliche Merkmale „wie beispielsweise Haare, Statur, Gewicht und Größe“ würden genauso übereinstimmen wie auch „weitere individuelle Merkmale“. Einsatzkräfte hätten zudem das Handy der Vermissten gefunden, welches nun ausgewertet werde.

Bei der Obduktion des Leichnams stellten die Ermittler zwei Stichverletzungen am Hals fest. Diese seien jedoch nicht tödlich gewesen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Es seien keine Blutgefäße verletzt worden.

Michelle H. soll sich selbst verletzt haben

H. soll sich die Verletzungen selbst zugefügt haben. In der Mitteilung der Beamten heißt es: „Aufgrund des Stichkanals“ seien die Wunden „mit einer Selbstverletzung plausibel in Einklang zu bringen“. Es gebe auch keinerlei Hinweise auf eine sonstige Fremdeinwirkung, wie zum Beispiel Hämatome oder Ähnliches.

Die genaue Todesursache ließ sich laut Polizei nicht abschließend klären. „Insbesondere kann ein mögliches Ertrinken infolge der Liegezeit des Leichnams im Wasser nicht mehr festgestellt werden“, teilten die Beamten mit.

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