Feuerwehr warnt
Fliegerbombe in Köln-Kalk entdeckt
Aktualisiert am 31.08.2026 – 13:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Warnung auf der rechten Rheinseite: In Kalk wurde eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Feuerwehr warnt.
In Köln-Kalk ist eine Fliegerbombe entdeckt worden. Darüber informierte zunächst die Feuerwehr Köln am Montagmittag in einer Warnung in der Nina-App. Anwohner wurden aufgerufen, dass Gebiet rund um den Fundort an der Westerwalder Straße 92 im Stadtteil Humboldt/Gremberg zu meiden.
Wenig später hieß es vonseiten der Stadt, dass es sich um eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg handle. Der Sprengkörper müsse noch an diesem Montag entschärft werden.
Ein Evakuierungsbereich soll in den kommenden Stunden eingerichtet werden. Für die Entschärfung der Bombe soll der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) anrücken, auch das Kölner Ordnungsamt ist im Einsatz.
Evakuierung in Köln-Kalk wegen Fliegerbombe: Stadt nennt erste Details
Die Kölner Behörde soll über die genauen Absperrungen entscheiden. Sicher ist: Der vorläufige Radius rund um den Fundort wurde vom KBD auf 300 Meter festgelegt. In dem nun zu evakuierenden Gebiet leben laut der Stadt rund 2.700 Personen. Für die Anwohner soll im Laufe des Tages eine Anlaufstelle eingerichtet werden. Diese befindet sich im Thusneldagymnasium in Deutz. Wann das Gebäude für die Betroffenen öffnet, steht derzeit noch nicht fest.
Die Bomben-Entschärfung dürfte am Montag noch zu einigen Verkehrsbehinderungen führen: Denn auch der östliche Zubringer muss für den Verkehr gesperrt werden. Wann die Weltkriegsbombe entschärft werden kann, steht noch nicht fest.
Weitere Informationen in Kürze.
