Oft unbemerkt
Diese Medikamente lassen Sie anders riechen
Aktualisiert am 07.05.2026 – 07:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Manche Medikamente beeinflussen unseren Körpergeruch – oft, ohne dass wir es merken. Wie das passiert und was Betroffene dagegen tun können.
Verändert sich der eigene Körpergeruch, sorgt das oft für Verunsicherung. Viele denken dabei an schlechte Hygiene oder Krankheiten. Doch es gibt noch eine andere, häufig übersehene Ursache: Medikamente. Einige Wirkstoffe greifen in die natürlichen Prozesse des Körpers ein und verändern so den Geruch.
Unser Körpergeruch entsteht durch das Zusammenspiel von Schweiß, Speichel und den Bakterien auf Haut, im Mund und im Darm. Bestimmte Medikamente können dieses Gleichgewicht durcheinanderbringen. Dadurch riechen Betroffene plötzlich anders – manchmal süßlich, scharf, metallisch oder sogar fischartig.
Schweiß an sich riecht neutral. Erst durch Bakterien auf der Haut entsteht der typische Körpergeruch. Wer mehr schwitzt, bietet diesen Bakterien mehr „Futter“. Einige Medikamente regen die Schweißproduktion an. Dazu zählen:
Diese Medikamente fördern Hitzewallungen oder verändern den Flüssigkeitshaushalt und führen so indirekt zu verstärkter Schweißproduktion.
Ein schlechter Atem kann durch Medikamente entstehen, die die Speichelproduktion stören. Ist der Mund zu trocken, verändert sich die Zusammensetzung der Bakterien. Der Atem riecht dann oft streng oder unangenehm süßlich. Verantwortlich sind etwa:
Andere Medikamente führen hingegen zu vermehrtem Speichelfluss. Die Feuchtigkeit kann dann im Mundwinkel stehen bleiben und dort unangenehme Gerüche erzeugen. Häufig passiert das bei:
Manche Medikamente setzen Substanzen im Körper frei, die dann über Schweiß oder Atem entweichen und dabei unangenehm riechen. Beispiele hierfür sind: