Stromausfall im Januar
Bericht: Wegner soll am Blackout-Morgen nicht telefoniert haben
Aktualisiert am 07.07.2026 – 17:06 UhrLesedauer: 1 Min.
Wegner soll am Morgen des Stromausfalls kein einziges Dienstgespräch geführt haben. Das Berliner Verwaltungsgericht musste die Senatskanzlei zur Auskunft zwingen.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat am Morgen des Stromausfalls vom 3. Januar entgegen eigener Aussagen kein einziges dienstliches Telefonat geführt. Das berichtete der „Tagesspiegel“ am Dienstag.
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Wie die Zeitung berichtet, habe die Berliner Senatskanzlei mitgeteilt, es sei „vor 12:45 Uhr kein Telefonat geführt“ worden. Das erste Gespräch habe Wegner zu der Uhrzeit mit Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) geführt. Das Berliner Verwaltungsgericht hatte die Senatskanzlei zuvor zur Auskunft verpflichtet. In einem TV-Interview hatte Wegner erklärt, er habe „in der Tat um 8 Uhr 8 begonnen, die Telefonate zu führen“.
Auch die Senatskanzlei soll zuvor falsche Angaben gemacht haben
Es sei dem Tagesspiegel zufolge nicht der erste Fall falscher Angaben. Wegner habe zunächst behauptet, er habe sich den ganzen Tag zu Hause eingeschlossen und per Telefon koordiniert. Tatsächlich sei er am Mittag Tennis spielen gegangen. Auch die von ihm suggerierten frühen Kontakte mit dem Bundeskanzleramt und dem Bundesinnenminister hätten erst später am Tag stattgefunden.
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Auch die Senatskanzlei habe zunächst falsch ausgesagt. Auf die Frage, ob Wegner vor dem Gespräch mit Giffey kein mündliches Telefonat geführt habe, habe die Behörde im März geantwortet, diese Annahme sei „unzutreffend“. Diese Auskunft sei nun ebenfalls korrigiert worden.
Wegner hatte im März „Fehler in der Kommunikation“ eingeräumt und sich entschuldigt. Eine bewusste Täuschung bestritt er.










