Straße von Hormus blockiert

Diese Produkte könnten jetzt teurer werden


10.04.2026 – 08:36 UhrLesedauer: 4 Min.

Plastikmüll im Meer

Eine weggeworfene Plastikflasche treibt im Roten Meer vor Ägypten (Archivbild): Auch aus Plastik hergestellte Produkte könnten im Preis künftig deutlich steigen. (Quelle: Andrey Nekrasov/ZUMA Press Wire/dpa/dpa)

Tanken, Heizen, Einkaufen: Der Krieg im Iran treibt die Kosten in vielen Bereichen. Noch ist nicht alles im Supermarkt angekommen – doch die nächsten Preisschübe zeichnen sich bereits ab.

Der Krieg im Iran hat Tanken, Heizen und Fliegen bereits verteuert – und dürfte in den kommenden Monaten auch viele Alltagsprodukte teurer machen. Auslöser war vor allem die Blockade der Straße von Hormus, einer zentralen Route für den weltweiten Öl- und Gastransport. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts lagen die Verbraucherpreise für Energie im März 2026 rund sieben Prozent über dem Vorjahresmonat, die Inflation lag insgesamt bei 2,7 Prozent.

Am stärksten spüren Verbraucher die Entwicklung bislang bei Kraftstoffen und Energie. Benzin, Diesel, Heizöl und Gas sind teurer geworden, auch Strom könnte folgen. Gleichzeitig hat sich der Preis für Kerosin zeitweise etwa verdoppelt, was Flugtickets verteuert. Diese Preissteigerungen wirken direkt – und sie setzen eine Kette in Gang, die nach und nach weitere Produkte erfasst.

Noch zeigt sich das im Supermarkt nur begrenzt: Lebensmittel waren im März im Jahresvergleich erst um 0,9 Prozent teurer. Doch das könnte sich ändern. t-online gibt einen Überblick.

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Quelle: t-online

Die Auswirkungen reichen inzwischen weit über Energie hinaus. Besonders betroffen sind Produkte, deren Herstellung oder Transport stark von Öl und Gas abhängen.

Direkt oder bereits spürbar teurer sind:

Mit Verzögerung dürfte eine Reihe von Produkten folgen:

Ebenfalls könnten künftig weitere Produkte unter Druck geraten:

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