Euronews hat für 2026 bereits mehrere europäische Städte auf Ihr Radar gesetzt, darunter Oulu in Finnland und Trenčín in der Slowakei, die neuen Kulturhauptstädte Europas, und Barcelona, die UNESCO-UIA-Welthauptstadt der Architektur.
Jetzt haben wir ein weiteres Reiseziel, das Sie in den nächsten 12 Monaten auf Ihre Pflichtreiseliste setzen können: Guimarães im Norden Portugals.
Die zur Grünen Hauptstadt Europas 2026 ernannte Stadt plant ein ganzjähriges Veranstaltungsprogramm, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Wie Guimarães seinen neuen Status feiert
Im Anschluss an die Eröffnungszeremonie im letzten Monat wird Guimarães Ende März sein Frühlingsfest veranstalten.
Im Rahmen der Veranstaltung wird es ein 10-km-Rennen durch die Stadt geben, das durch Grünflächen führt, darunter den Bildungsgarten, die Creixomil-Wiese und die Königsstraße, sowie eine Vertical Challenge-Veranstaltung entlang der Penha-Biodiversitätsroute.
Im April findet in Guimarães das zeitgenössische Tanzfestival Spring Forward mit drei Tagen voller Aufführungen und Vorträgen statt.
Später im Jahr wird die Stadt an der Grünen Woche im Juni sowie an der Mobilitätswoche im September teilnehmen.
Was kann man sonst noch in Guimarães unternehmen?
Guimarães wurde unter anderem wegen seiner Fülle an Grünflächen zur Grünen Hauptstadt Europas im Jahr 2026 gewählt.
Zwischen 2012 und 2023 hat die Stadt daran gearbeitet, 95,7 Hektar Naturflächen hinzuzufügen, unter anderem entlang der Hauptflüsse und in ihren Wäldern.
Sie können diese über die neu eingeführte Grüne Karte entdecken, die Besucher vom Penha Mountain entlang der Biodiversitätsroute in die Stadt führt, wo Sie Orte wie die Latito Hill Gardens und die Ave und Selho Greenways besuchen können.
Guimarães ist vielleicht am besten als Geburtsort Portugals bekannt, da hier der erste König des Landes geboren wurde und sein historisches Stadtzentrum zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Was ist das Programm „Grüne Hauptstadt Europas“?
Die Europäische Kommission hat den European Green Capital Award erstmals im Jahr 2008 ausgeschrieben, wobei Stockholm im Jahr 2010 der erste Titelträger wurde.
Für die Auszeichnung können sich Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern bewerben. Die Gewinner werden auf der Grundlage ihrer Umweltstandards sowie bevorstehender Projekte ausgewählt, die zeigen, dass sie sich für kontinuierliche Verbesserung und nachhaltige Entwicklung engagieren.
Wer eine Bevölkerung zwischen 20.000 und 100.000 Einwohnern hat, kann sich stattdessen für den European Green Leaf Award bewerben; Der diesjährige Gewinner war Vaasa, eine Stadt in Finnland.
