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Unicredit-Übernahme: Was passiert mit meinen Commerzbank-Aktien?


Aktualisiert am 16.03.2026 – 10:39 UhrLesedauer: 3 Min.

Commerzbank-Filiale in Stuttgart: Die italienische Unicredit ist an der Übernahme der deutschen Commerzbank interessiert. (Quelle: IMAGO/Arnulf Hettrich/imago)

Jeden Tag beantwortet ein Experte aus der t-online-Ratgeberredaktion eine Leserfrage rund ums Geld. Heute: Was passiert mit Commerzbank-Aktien bei einer Übernahme durch die Unicredit?

Seit den Übernahmeplänen der Italiener kannte die Aktie nur noch eine Richtung – aufwärts. Der Wert je Aktie hat sich seit Ende Dezember 2024 von etwa 15 auf 30 Euro verdoppelt. Wie könnte es nun weitergehen und wie könnte eine Übernahme vonstattengehen? Ein Leser fragt uns: Was würde dann mit seinen Commerzbank-Aktien im Depot passieren?

Übernahme eines aktiennotierten Konzerns bedeutet: die Mehrheit und perspektivisch alle Aktien dieses Konzerns zu erwerben. Eine wichtige Hürde sind dabei die 30 Prozent. Dann spricht man davon, dass der neue Anteilseigner „Kontrolle“ ausüben, also etwa wichtige Entscheidungen im Unternehmen blockieren oder bestimmte Posten in Gremien wie dem Vorstand besetzen kann.

Wie Branchenkenner t-online sagten, könnte die Unicredit versuchen, an mehr Aktien zu kommen, ohne den Aktionären ein offizielles Übernahmeangebot zu unterbreiten. In dem Fall würde sich für Kleinanleger, die einige Commerzbank-Aktien im Depot haben, nichts ändern. Um den Aktienanteil aufzustocken, hat die Unicredit mehrere Möglichkeiten.

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