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In dieser Ausgabe von „The Ring“ diskutieren zwei Abgeordnete aus zwei nordischen Ländern, die normalerweise im Fadenkreuz Moskaus stehen, über das Neueste aus dem Krieg in der Ukraine.
Rasa Juknevičienė von der Europäischen Volkspartei (EVP) aus Litauen und Merja Kyllönen von der Fraktion Die Linke aus Finnland begleiten uns am Set des Europäischen Parlaments in Brüssel.
Während der Krieg in der Ukraine in seinen fünften Sommer geht, bleibt eine friedliche Lösung so schwierig wie eh und je.
Das Gleiche gilt für eine klare europäische Strategie. Nirgendwo wird dies deutlicher als in der europäischen Reaktion auf die anhaltenden Verletzungen des EU-Luftraums durch russische Drohnen.
Der jüngste Vorfall in Rumänien letzte Woche löste scharfe Verurteilung aus, mehr aber auch nicht. Das ist frustrierend, insbesondere für die baltischen Republiken, die befürchten, als nächstes ins Fadenkreuz russischer Ziele zu geraten.
Ist Europa nur bestrebt, eine ernstere Konfrontation mit Moskau zu vermeiden?
Der jüngste Vorfall in Rumänien hat eine weitere Schwäche offengelegt: den Schutz der Zivilbevölkerung. Regierungen entlang der Ostflanke überprüfen Notfallwarnsysteme, Schutzeinrichtungen und öffentliche Alarmverfahren, nachdem Drohnen und Trümmer wiederholt in Grenzregionen gelandet sind.
Europas größte Herausforderung ist eher politischer als technischer Natur. Die meisten Angriffe scheinen eher Folge russischer Angriffe auf die Ukraine als vorsätzliche Angriffe auf NATO-Mitglieder zu sein. Daher hat die NATO es vermieden, sie als Anlass für kollektive militärische Vergeltung zu betrachten.
Aber es scheint, dass dies ein Ende hat. In Brüssel wird zunehmend darüber debattiert, wie man wiederholte Übergriffe verhindern kann, ohne eine direkte Konfrontation mit Russland auszulösen.
Juknevičienė und Kyllönen sprachen sich für die Notwendigkeit aus, Drohnen aufzuspüren, zu verfolgen und abzufangen und die Verteidigung an der Ostflanke Europas zu stärken.
Und wie wäre es mit einem ausgehandelten Friedensabkommen mit Russland? Kann Europa ein neutraler Vermittler sein, da der Block weiterhin der stärkste politische und wirtschaftliche Unterstützer der Ukraine ist?
Dies ist ein Gespräch, das die europäischen politischen Entscheidungsträger wahrscheinlich noch einige Zeit beschäftigen wird.
Der Ring Gastgeber ist Stefan Grobe, produziert von Luis Albertos Altarejos und Amaia Echevarria und herausgegeben von Vassilis Glynos.
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