Statistisch gesehen erkranken

Um festzustellen, ob eine Asbestose vorliegt, wird der Arzt den Betroffenen zu den vorhandenen Beschwerden und seiner Krankengeschichte befragen. Von Interesse ist dabei vor allem, ob es arbeitsbedingt zu einem Kontakt mit Asbeststäuben gekommen sein kann. Eine körperliche Untersuchung, bei der auch die Lunge abgehört wird, kann weitere Hinweise liefern.

Im Anschluss veranlasst der Arzt in der Regel weitere Untersuchungen, wie zum Beispiel:

Eine Asbestose ist nicht heilbar, denn der fortschreitende Umbau des Lungengewebes lässt sich bislang nicht aufhalten. Eine spezifische Therapie gibt es für die Erkrankung nicht.

Um die Lungenfunktion nicht weiter zu beeinträchtigen, sollten Betroffene unbedingt aufs Rauchen verzichten. Weiterer Kontakt zu Asbest ist zu vermeiden. Atemwegsinfektionen sollten so rasch wie möglich behandelt werden.

Ist die Asbestose bereits weiter fortgeschritten, kann es nötig sein, Betroffene auf lange Sicht zu Hause mit Sauerstoff zu versorgen.

Spezielle Reha-Maßnahmen (pneumologische Rehabilitation) können sich positiv auf die Atmung auswirken und dabei helfen, mit einer langfristigen Lungenerkrankung wie Asbestose umzugehen. Das kann die Lebensqualität verbessern.

In schweren Fällen von Asbestose kann in Einzelfällen eine Lungentransplantation infrage kommen.

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