Etikette für Gastgeber und Gäste
Die 9 unhöflichsten Dinge, die Sie als Gastgeber tun können
Aktualisiert am 03.04.2026 – 20:17 UhrLesedauer: 3 Min.

Eine gelungene Party steht und fällt mit dem Gastgeber. Neun Fehler können die Stimmung schnell ruinieren.
Ein guter Gastgeber möchte, dass sich alle Anwesenden wohlfühlen. Dafür müssen das Essen, die Getränke, die Hygiene der Räumlichkeiten (mehr dazu in diesem Artikel) und die Atmosphäre stimmen. Doch genau letzteres ist manchmal gar nicht so einfach. Meist liegt es daran, dass Gastgeber einen oder mehrere dieser neun Punkte missachten:
Woran Gäste merken, ob es bei Ihnen wirklich sauber ist, erfahren Sie in diesem Artikel.
Gäste einander nicht vorstellen
Kennen sich die eingeladenen Personen noch nicht, sollten sie einander vorgestellt werden. Denn dadurch fällt es den Anwesenden leichter miteinander ins Gespräch zu kommen. Vor allem bei schüchternen Personen oder Gästen, die keinen der anderen Anwesenden kennen, ist das Vorstellen wichtig und hilfreich, damit die Stimmung auf der Party gut wird.
Hilfreich kann es beim Vorstellen beispielsweise sein, gemeinsame Interessen wie Hobbys, Reisen, Essensvorlieben oder den Beruf zu erwähnen – quasi als Eisbrecher.
Eigene Erwartungen nicht kommunizieren
Wer pünktlich anfangen möchte oder keine Party wünscht, die bis zum nächsten Morgen dauert, sollte das den Gästen klar und deutlich mitteilen. Auch Angaben über einen möglichen beziehungsweise gewünschten Dresscode sollten auf der Einladung kommuniziert werden.
Sollen die Gäste noch etwas mitbringen, beispielsweise Getränke, Essen, Spiele oder gar Hausschuhe – mehr dazu in einem der nächsten Punkte –, geben das die Gastgeber ebenfalls auf der Einladung an.
Nicht rechtzeitig fertig sein
Ihre Gäste treffen ein, aber die Getränke sind noch warm, die Deko liegt noch in der Schublade und das Klo ist noch dreckig? Sicherlich kann das eine oder andere noch erledigt werden, während sich die Eingeladenen mit sich selbst beschäftigen. Dennoch fühlen sich die Anwesenden willkommener, wenn der Gastgeber einen Großteil der Arbeit schon erledigt hat und seine Feier ebenfalls genießen kann.
Die Schuhregeln konkret (und rechtzeitig) kommunizieren

Schuhe ausziehen oder eher anlassen? Jeder hat bei der Frage andere Vorlieben. Einige stört es nicht, wenn Gäste mit Straßenschuhen in der Wohnung herumlaufen. Andere wiederum ärgert es, wenn die Eingeladenen auf diese Weise den Schmutz von der Straße auf ihrem Teppich festtreten.
Gastgeber sollten rechtzeitig kommunizieren, was ihnen lieber ist. So können sich die Gäste darauf einstellen und gegebenenfalls andere Socken (ohne Löcher oder farblich passende) anziehen oder sich Hausschuhe mitbringen. Gut ist es in dem Zusammenhang auch, wenn der Gastgeber Pantoffeln für seine Besucher parat hält.
Wer den Anwesenden gestattet, die Straßenschuhe anzulassen, könnte – sofern möglich – Teppiche zur Seite räumen, damit sie nicht dreckig werden.
Gäste ignorieren
Wer viele Personen einlädt und dabei vernachlässigt, Buffet und Getränke stets aufzufüllen, kann schnell den Überblick verlieren. So kann es unhöflich sein, wenn sich der Gastgeber nicht mit allen Eingeladenen unterhält, sondern beispielsweise nur mit denselben beschäftigt.










