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Home » Was Anwender jetzt wissen sollten
Digital

Was Anwender jetzt wissen sollten

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 9, 2026
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Was Anwender jetzt wissen sollten

Teilen der Handynummer entfällt

WhatsApp führt Nutzernamen ein – das sollten Sie wissen


09.04.2026 – 10:52 UhrLesedauer: 2 Min.

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WhatsApp: Der Messenger führt regelmäßig neue Funktionen für seine Mitglieder ein. (Quelle: Zacharie Scheurer/dpa/dpa)

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WhatsApp führt eine Funktion ein, die den Messenger grundlegend verändern könnte. Künftig sollen Anwender einen individuellen Nutzernamen festlegen können.

Umfassende Änderung beim beliebten Messenger WhatsApp: Künftig sollen Anwender über individuelle Namen miteinander chatten können. Das schreibt das Portal „WABetaInfo“, das regelmäßig über Neuigkeiten bei dem Messenger berichtet. Demnach will WhatsApp die Nutzernamen-Funktion schrittweise in den kommenden Monaten für alle Anwender einführen.

Die Funktion soll es ermöglichen, dass Anwender statt der Telefonnummer ihren Nutzernamen an andere weitergeben können. Damit sollen Anwender künftig Kontakte hinzufügen können, ohne ihre private Nummer preiszugeben. Das Ziel ist es, den Datenschutz auf der Plattform weiter zu erhöhen.

  • WhatsApp-Trick: So finden Sie heraus, wer Ihre Telefonnummer gespeichert hat
  • Mehr Speicherplatz: WhatsApp macht Aufräumen jetzt leichter

Die Funktion soll unter Android, iOS, der Windows-App und im Web verfügbar sein. Nachrichten sollen weiterhin Ende-zu-Ende verschlüsselt bleiben, sodass nur Sender und Empfänger sie lesen können, heißt es weiter.

Namensdopplungen sollen vermieden werden

Wie „WABetaInfo“ schreibt, will WhatsApp verschiedene Regeln einführen, die für die Erstellung eines Nutzernamens gelten sollen. So dürfen die Namen etwa nicht mit „www.“ beginnen, „da das den Eindruck erwecken könnte, Nutzer würden mit einer offiziellen Webseite interagieren“.

Zudem müssen Nutzernamen mindestens einen Buchstaben enthalten, um Bezeichnungen bestehend aus Zahlen oder Sonderzeichen zu verhindern. Namen, die bereits in den Kontakten eines Nutzers gespeichert sind oder anderweitig vergeben wurden, dürfen nicht erneut genutzt werden, um Namensdopplungen zu vermeiden.

Nutzernamen gelten plattformübergreifend

Eine weitere Besonderheit: Der gewünschte Nutzername muss laut „WABetaInfo“ auch auf anderen Meta-Plattformen wie Instagram oder Facebook verfügbar sein. Sei er dort bereits vergeben, müssten Nutzer nachweisen, dass ihnen dieser Name gehört. Der Nachweis erfolge über die sogenannte Kontenübersicht von Meta, in dem die Accounts verknüpft werden können.

Sobald die Funktion verfügbar sei, könnten Anwender in den Profileinstellungen ihren Nutzernamen erstellen. Der Vorgang sei „einfach und intuitiv“, heißt es. WhatsApp führe die Nutzer Schritt für Schritt durch die einzelnen Punkte.

Bei Telegram und Signal schon länger möglich

Bei den WhatsApp-Konkurrenten Signal und Telegram ist die Erstellung eines Nutzernamens schon länger möglich, aber nicht verpflichtend. Wer die Messenger nur mit einer Telefonnummer verwenden möchte, kann das weiter tun.

Bei Signal etwa können Nutzernamen beliebig oft geändert werden und lassen sich vollständig löschen. Ob das bei WhatsApp künftig auch möglich sein wird, ist nicht bekannt. Auch ein Datum, wann die Funktion veröffentlicht werden soll, gibt es bislang nicht.

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