Gefährliche Nachricht

Betrüger haben es auf AOK-Mitglieder abgesehen


30.05.2026 – 08:33 UhrLesedauer: 1 Min.

AOK-Mitgliederzugang „Meine AOK“ auf einem Handy (Symbolbild): Derzeit sind Betrüger mit Phishing-Mails auf Opferfang. (Quelle: Wedel/Kirchner-Media via www.imago-images.de)

Kriminelle verschicken derzeit E-Mails im Namen der AOK mit einer angeblichen Identitätsprüfung. Wer dem Link folgt, riskiert nicht nur den Verlust seiner persönlichen Daten.

Betrüger wollen mit einer gefälschten E-Mail an die Daten von AOK-Versicherten gelangen. Die Verbraucherzentralen warnen derzeit vor dieser perfiden Masche. In der Nachricht werde behauptet, der Zugang zum Mitgliederbereich „Meine AOK“ müsse durch eine Identitätsprüfung bestätigt werden.

Zudem würden die Empfänger in der betrügerischen E-Mail aufgefordert, persönliche Daten einzugeben und sich zusätzlich über ihr Online-Banking anzumelden. Die Absender drohen damit, den Online-Zugang zu sperren, falls die angebliche Verifizierung nicht rechtzeitig erfolge.

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Woran die Betrugsmasche zu erkennen ist

Laut den Verbraucherschützern gibt es zahlreiche Merkmale in der Nachricht, die auf eine sogenannte Phishing-Mail hindeuten. Dazu zählen eine unpersönliche Anrede, eine unseriöse Absenderadresse sowie die Aufforderung, sich über das Onlinebanking anzumelden.

Phishing

Beim Phishing versuchen Kriminelle, an persönliche Daten ihrer Opfer zu kommen, wie zum Beispiel Name, E-Mail-Adresse, Passwörter oder Geburtstag. Diese Daten können sie entweder im Darknet verkaufen oder selbst nutzen, um sich in Online-Accounts wie dem Bankkonto einzuloggen und dieses zu plündern. Auch Identitätsdiebstahl lässt sich mit persönlichen Daten begehen.

Die gesetzte Frist und die angedrohte Sperrung des Kontos sollen Druck auf die Empfänger ausüben. Zusätzlich enthält die Nachricht einen Link, über den die Betroffenen auf eine betrügerische Internetseite gelockt werden sollen.

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So sollten Betroffene reagieren

Die Verbraucherschützer raten den Empfängern der E-Mail, diese nicht zu beantworten und keine Links darin anzuklicken. Stattdessen sollte die Nachricht in den Spam-Ordner verschoben werden.

Wer bei der AOK versichert ist und Informationen zu seinem Konto prüfen möchte, sollte dies ausschließlich über die offizielle App oder die Internetseite der Krankenkasse tun.

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