Auswärtiges Amt

Urlaub in Ägypten: Warum man besser den Reisepass einpackt

Aktualisiert am 22.02.2026 – 08:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein traditionell geschmücktes Kamel in Hurghada: Das Auswärtige Amt rät deutschen Reisenden, nicht nur ihre ID-Karte mit in den Ägypten-Urlaub zu nehmen. (Quelle: IMAGO/Joko)

Sand, Sonne, Meer und Pyramiden, aber leider Ärger mit Behörden? Wer mit dem Personalausweis nach Ägypten reist, stößt zunehmend auf Probleme. Und das ist nicht die einzige Neuerung für Urlauber.

Eigentlich kann man den Ägypten-Urlaub mit dem Personalausweis in der Tasche antreten. Doch das führt nach Angaben des Auswärtigen Amtes mittlerweile zunehmend zu Problemen. Denn nicht jede Stelle innerhalb Ägyptens sehe die kleine Plastikkarte als ausreichendes Ausweisdokument an. Zur Sicherheit wird daher nun ausdrücklich der Reisepass empfohlen. Bei Einreise sollte er noch für mindestens 6 Monate gültig sein.

Urlauber nach Hurghada und andere große Touristenorte müssen sich auch auf ein neues Einreisesystem einstellen. Die bisher zusätzlich zum Visum nötigen Einreisekarten auf Papier werden schrittweise abgeschafft und durch ein digitales System ersetzt. Wie das Fachportal „fvw“ berichtet, ist hier aber nach Auskunft einiger befragter Reiseunternehmen noch nicht jedes Detail geklärt. Urlauber tun daher gut daran, rechtzeitig vor der Abreise Kontakt mit dem Reiseunternehmen zu suchen, um auf dem neuesten Stand zu sein.

An den grundsätzlichen Einreisebedingungen für Ägypten-Urlauber soll sich aber nichts ändern. Man benötigt weiterhin ein Visum, das vorab online beantragt werden kann. An vielen Flughäfen werden auch Ankunftsvisa (Visa on Arrival) ausgestellt.

Share.
Exit mobile version