Diese Beschwerden müssen aber nicht sein – die Techniker Krankenkasse empfiehlt daher, sich rechtzeitig darauf einzustellen. „Bereits ein paar Tage vorher sollten Betroffene etwas früher ins Bett gehen und auch die Mahlzeiten früher als gewohnt einnehmen. Umfangreiche Abendessen müssen dabei allerdings vermieden werden“, erklärt Brigitte Fuhst, Leiterin der TK-Landesvertretung in Bremen. Versuchen Sie auch, in den Tagen vor der Zeitumstellung morgens etwas früher aufzustehen. In den ersten Tagen nach der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit ist es hilfreich, morgens vermehrt frische Luft und ein paar Sonnenstrahlen zu tanken. Das hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und man fühlt sich fitter.
Ihren Mittagsschlaf sollten Sie ausfallen lassen, und stattdessen besser einen Spaziergang machen. Auch das hemmt die Melatonin-Produktion und Sie sind abends eher müde. Auch wenn Sie in der ersten Zeit unter Schlafstörungen leiden, sollten Sie auf Schlafmittel verzichten. Versuchen Sie es vor dem Einschlafen besser mit einem beruhigenden Tee, beispielsweise Baldriantee. Auch ein warmes Bad oder Entspannungsübungen wirken oft Wunder.
