Personal kostet Geld. Mercedes spart, wo es geht. Hunderte Stellen fallen weg. Allein im dritten Quartal flossen 876 Millionen Euro in Personalabbau und Sparbemühungen. Ziel: Profitabilität steigern, Zahlen stabilisieren.
Das größte Luxuslabel Deutschlands macht weniger Kasse. Nach neun Monaten steht gerade mal ein Überschuss von 3,87 Milliarden Euro im Buch. Das sind 50 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz sackt um fast sieben Prozent auf 32,14 Milliarden Euro. Viel Geld. Aber auch viel Minus.
Allerdings: Nicht nur Mercedes kämpft. Porsche meldet einen Gewinneinbruch, Volkswagen meldet schwache Zahlen. Die Krise kennt kein Logo. Sie hat die gesamte deutsche Autoindustrie im Griff.
Widersprüchlich bleibt: Während die Zahlen schwächeln, steigt die Aktie. Zuletzt um rund sechs Prozent auf fast 58 Euro. Analysten loben die solide Finanzlage und die künftige Produktpalette: mehr als 40 neue Modelle bis 2027, darunter der elektrische CLA und der vollelektrische GLC. Die große Offensive rollt an. Bleibt die Frage, ob sie ankommt.










