Wie finanziert Deutschland die Robotikforschung?

Deutschland hat sich entschieden, den Schwerpunkt auf enge Partnerschaften zwischen Industrie, Wissenschaft und Politik zu legen. Das Robotics Institute Germany (RIG) wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Es baut Netzwerke zwischen 14 führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie 20 führenden Partnern auf, darunter dem Deutschen Rettungsrobotikzentrum DRZ und dem Cyber ​​Valley AI-Konsortium. Darüber hinaus hat das BMFTR einen Aktionsplan Robotikforschung zur Förderung von Forschung, Innovation und Fachkräfteausbildung erstellt.

Wo sind in Deutschland Roboter am Werk?

Roboter werden am häufigsten in der Industrie eingesetzt, beispielsweise in der Automobilherstellung und der Elektronikmontage. Aber auch in der Gastronomie sowie im Gesundheits- und Sozialwesen erfreuen sich Serviceroboter zunehmender Beliebtheit. Auf 10.000 Arbeitnehmer kommen in Deutschland durchschnittlich 449 Roboter – der höchste Wert in Europa. Im globalen Maßstab liegt Deutschland nur noch hinter Südkorea und Singapur. Auch der Markt für Serviceroboter wächst: Der Umsatz stieg im Jahr 2025 in Deutschland um 18 % und damit doppelt so stark wie im weltweiten Durchschnitt. Der Markt soll von 2026 bis 2028 um 27 % wachsen.

Wie investiert Deutschland in die Roboter von morgen?

Deutschland investiert in Fachkräfte, forscht und überführt neueste Technologien in die Praxis. Robotik steht in über 300 universitären Studiengängen auf dem Lehrplan. In einem von der Technischen Universität München und der Firma NEURA Robotics geleiteten Programm hat sich TUM RoboGym zum weltweit größten Robotik-Ausbildungs- und Forschungszentrum entwickelt. Darüber hinaus fördert die Hightech-Agenda der Bundesregierung neue „Robo Hubs“, in denen Wissenschaftler und Unternehmer gemeinsam Lösungen für die Bereiche Logistik, Landwirtschaft, Bauwesen sowie Gesundheits- und Sozialwesen entwickeln.

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