Stadt mahnt zur Vorsicht

Giftige Raupen: Hier breiten sie sich am meisten aus

20.06.2026 – 19:00 UhrLesedauer: 1 Min.

Eichenprozessionsspinner auf einem Eichenblatt (Symbolbild): In Hannover wurde ein größeres Vorkommen registriert als in den Vorjahren. (Quelle: imago stock&people/imago)

Die Stadt Hannover warnt vor verstärktem Auftreten giftiger Raupen. Besonders in diesen Regionen ist das Vorkommen groß.

Die Landeshauptstadt Hannover hat nach aktuellem Stadt mehr Raupen des Eichenprozessionsspinners als in den Vorjahren registriert. Das geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervor. Besonders im Norden und Nordosten des Stadtgebiets breitet sich die Art demnach stärker aus. Die Stadt mahnt zur Vorsicht.

Nach Angaben der Stadt beschränkt sich der Befall bislang auf einzelne Eichen und wird insgesamt noch als gering eingestuft. Der Eichenprozessionsspinner ist eine wärmeliebende Schmetterlingsart, die sich in den vergangenen Jahren auch infolge des Klimawandels in Deutschland zunehmend ausgebreitet hat.

Stadt entfernt Raupen an gefährlichen Stellen

Im öffentlichen Grün lässt die Stadt die Raupen dort absaugen, wo sie für Menschen zur Gefahr werden können. Zusätzlich werden Warnschilder aufgestellt.

Gefährlich sind vor allem die mikroskopisch kleinen Brennhaare der Raupen. Sie enthalten ein Nesselgift, das bei Kontakt unter anderem Hautreizungen und Beschwerden der Atemwege auslösen kann.

In Einzelfällen können laut Stadt auch schwere allergische Reaktionen auftreten. Deshalb wird geraten, Abstand zu Nestern und Gespinsten zu halten und diese keinesfalls zu berühren. Der Eichenprozessionsspinner kommt ausschließlich auf Eichen vor. Gefunden wurde er unter anderem auch am Altwarmbüchener See.

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