Deutliche Worte der Bayern-Legende
Matthäus lobt Klopps DFB-Plan – und schickt Warnung hinterher
25.07.2026 – 11:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Jürgen Klopp hat sich als neuer Bundestrainer vorgestellt. Während Lothar Matthäus ihn lobt, sieht sein früherer Bayern-Mitspieler Stefan Effenberg den ersten Auftritt kritischer.
Lothar Matthäus blickt zuversichtlich auf den Start von Jürgen Klopp als neuer Fußball-Bundestrainer. Der Rekordnationalspieler und langjährige Profi des FC Bayern lobte insbesondere die Auswahl der Menschen, mit denen Klopp künftig beim Deutschen Fußball-Bund zusammenarbeiten will.
Dass der 59-Jährige auch seinen langjährigen Berater Mark Kosicke mit zum DFB nimmt, überrascht Matthäus nicht. Klopp und Kosicke kennen sich seit Jahrzehnten und vertrauten einander vollständig, schrieb der 65-Jährige in einer Kolumne für den Bezahlsender Sky.
Ein enger Vertrauter könne zudem als wichtige Gegenstimme dienen. „Es ist gut, wenn jemand da ist, der Dinge aus einer anderen Perspektive sieht und mit dem man auch mal kontrovers diskutieren kann“, erklärte Matthäus.
Matthäus sieht DFB mit Bender und Mertesacker gut aufgestellt
Klopp war am Freitag offiziell als neuer Bundestrainer bestätigt worden. Zu seinem Trainerteam gehören seine langjährigen Assistenten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders. Hinzu kommt der frühere Dortmunder und 1860-Spieler Sven Bender.
Gerade dessen Berufung bewertet Matthäus positiv. Bender arbeite seriös, kenne den Nachwuchsfußball und gehöre einer anderen Generation als Klopp an. Dadurch könne der 37-Jährige einen anderen Blick auf die Mannschaft und die heutige Spielergeneration einbringen.

Auch die Verpflichtung von Weltmeister Per Mertesacker als künftigen Geschäftsführer Sport begrüßte Matthäus. Der bisherige Nachwuchsverantwortliche des FC Arsenal nehme seine Aufgaben sehr ernst und sei in der Lage, über den eigenen Bereich hinauszublicken. „Mertesacker und Bender sind eher ruhige Gesellen und seriöse Arbeiter. Beide haben viel im Fußball erlebt, mit ihnen ist man gut aufgestellt“, lautet das Urteil des Weltmeisters von 1990.
Trotz des positiven Eindrucks mahnte Matthäus jedoch zu Geduld: „Klopp hat alles gesagt, was man von ihm erwartet hat. Jetzt kommt es darauf an, wie es umgesetzt wird“, erklärte Matthäus. Auch der neue Bundestrainer werde letztlich an den Ergebnissen gemessen.











