Behandlungen verschoben
Warnstreik trifft Uniklinikum in Düsseldorf
Aktualisiert am 01.02.2026 – 11:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Streikwelle trifft erneut das Universitätsklinikum in Düsseldorf. Das hat auch Auswirkungen auf die Patienten – was jetzt wichtig ist.
Das Universitätsklinikum in Düsseldorf (UKD) wird voraussichtlich am Mittwoch (4. Februar) erneut bestreikt. Hintergrund ist der laufende Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. Mit dem Warnstreik am Mittwoch, der alle sechs Unikliniken in Nordrhein-Westfalen, zahlreiche Hochschulen sowie die Landesverwaltung trifft, wolle Verdi den Druck erhöhen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.
Von Verdi NRW heißt es, dass in den betroffenen Kliniken Notdienstvereinbarungen gelten würden. Die Versorgung von akuten Notfällen sei somit sichergestellt. Bereits am vergangenen Dienstag und Mittwoch war das UKD von einem Warnstreik betroffen.
Das Krankenhaus schreibt auf seiner Webseite, dass voraussichtlich streikbedingt einige der geplanten Aufnahmen verschoben werden müssen. Damit könnten wohl auch Operationen abgesagt werden. Alle betroffenen Patienten würden von der Klinik aktiv informiert. Weitere Details nannte das UKD nicht.
Verdi und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern für die Tarifbeschäftigten der Länder sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr. Die Arbeitgeber wiesen die Forderungen wegen der angespannten Haushaltslage wiederholt als überzogen zurück.
Das UKD ist nicht direkt an den Tarifverhandlungen beteiligt. Sie wird nämlich von der Tarifkommission der Bundesländer geführt. „Das UKD hofft im Interesse der Patientinnen und Patienten auf eine schnelle Einigung mit einem für alle Seiten tragbaren Ergebnis“, heißt es dazu auf der Webseite des Krankenhauses. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 11. Februar in Potsdam angesetzt.











