ÖPNV in München
Erneuter Streik bei der MVG: Diese Linien fahren trotzdem
Aktualisiert am 18.03.2026 – 10:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Pendler in München brauchen mal wieder starke Nerven. Ein weiterer Streik im ÖPNV steht an, es kommt zu Einschränkungen bei Bussen und Bahnen. Welche Linien dennoch fahren.
Zum vierten Mal binnen weniger Wochen kommt es im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in München zu massiven Einschränkungen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat erneut zum Warnstreik aufgerufen. In der bayerischen Landeshauptstadt beginnt dieser am Mittwoch (18. März) um 11 Uhr und soll bis nach Betriebsschluss am Donnerstag andauern.
Wie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) vorab mitteilte, sind sämtliche Verkehrsmittel am Mittwoch noch bis 9 Uhr regulär unterwegs, um den Pendlerverkehr zumindest am Vormittag gewährleisten zu können. Anschließend sollen die Fahrzeuge schrittweise einrücken. Ab 11 Uhr werde dann auf das Notnetz umgestellt.
Der Busverkehr soll dann die Grundversorgung auf allen Linien im gesamten Stadtgebiet sichern. Dafür sei mehr als die Hälfte der Fahrzeuge im Einsatz, heißt es. Möglich ist dies, da die privaten Busunternehmen, die für die MVG fahren, nicht bestreikt werden. Zudem bleibe die stark nachgefragte Tramlinie 20 in Betrieb. Je nach verfügbarem Personal könnte gegebenenfalls auch die Linie 25 fahren.
Die U-Bahn soll planmäßig nur im Abschnitt Fürstenried West – Brudermühlstraße – Sendlinger Tor – Marienplatz – Münchner Freiheit – Fröttmaning verkehren. Somit werde die Anreise zum Champions-League-Heimspiel des FC Bayern am Abend (Anpfiff: 21 Uhr) gegen Atalanta Bergamo gesichert. Zudem wird es ab 17.30 Uhr einen kostenlosen Bustransfer des FC Bayern zwischen der S-Bahnhaltestelle Donnersbergerbrücke und Kieferngarten geben.
Ab Donnerstag soll dann laut Verdi nicht nur in München, sondern auch in Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Bamberg, Bayreuth, Passau und Landshut gestreikt werden. Mancherorts sollen die Streiks bis Samstagabend andauern. Verdi fordert für die rund 9.000 Beschäftigten eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro, eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit sowie die Verlängerung der Mindestruhezeit auf elf Stunden.










