Busse und U-Bahnen
48-Stunden-Warnstreik legt Nahverkehr lahm
24.02.2026 – 14:12 UhrLesedauer: 1 Min.
Verdi hat einen 48-stündigen Warnstreik bei der Hamburger Hochbahn angekündigt. Welche Forderungen stehen im Mittelpunkt der Tarifverhandlungen?
Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Hamburger Hochbahn AG sind am Dienstag ohne Einigung beendet worden. Nach Angaben von Verdi werde es deshalb von Freitagfrüh bis Sonntagfrüh einen 48-stündigen Warnstreik geben, der den Bus- und U-Bahn-Verkehr in Hamburg erheblich beeinträchtigen werde.
Verdi fordert eine Lohnerhöhung von 7,5 Prozent für die Beschäftigten der Hochbahn bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Arbeitgeberseite habe ein Angebot vorgelegt, das laut Verdi die Kaufkraftverluste durch die Inflation nicht ausgleiche und eine Laufzeit von 36 Monaten vorschlage.
Zusätzlich fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung der Auszubildendenvergütung um 7,5 Prozent, einen Mietkostenzuschuss von 200 Euro pro Monat für Auszubildende und die vollständige Kostenübernahme des Deutschlandtickets.
Gabriel Arndt, Gewerkschaftssekretär bei Verdi, kritisierte das Angebot der Arbeitgeberseite. Er erklärte, dass die Verhandlungen kaum Fortschritte zeigten und die Beschäftigten ihren Unmut an die Arbeitgeber der Hochbahn und den Hamburger Senat richten sollten.
Am Freitag werde es eine Streikkundgebung und Demonstration in der Hamburger Innenstadt geben, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen. Der Streik läuft von Freitag, 3 Uhr, bis Sonntag, 3 Uhr.
