Seltenes Ereignis
Polarlichter in München: Hier sieht man sie am besten
12.03.2026 – 14:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Anfang des Jahres waren in Bayern Polarlichter zu sehen. Wer sie in München verpasst hat, kann im März noch einmal auf das Ereignis hoffen.
Das bunte Farbspiel am Himmel, auch als Polarlichter bekannt, ist normalerweise den skandinavischen Ländern vorbehalten. Südlichere Länder wie Deutschland, Österreich oder die Schweiz gehen meist leer aus. Doch es gibt Hoffnung, denn im Jahr 2026 befindet sich die Sonne in der Hochphase ihres elfjährigen Aktivitätszyklus. Deshalb können auch Münchner auf Polarlichter hoffen.
Zu sehen sind sie, wenn man Glück hat, am Freitag, den 20. März. Laut dem Magazin „GEO“ treffen im März zwei Faktoren zusammen: der bereits erwähnte elfjährige Zyklus der Sonne sowie die Tagundnachtgleiche (Frühlingsäquinoktium). Deshalb treten in dieser Zeit statistisch häufiger geomagnetische Stürme auf. Treffen Teilchen aus dem Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde, können Polarlichter entstehen.
Für Deutschland bedeutet das allerdings noch keine Garantie. Sichtungen hängen stark davon ab, wie stark ein Sonnensturm ausfällt. Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärte bereits im Januar, dass Norddeutschland grundsätzlich bessere Chancen als andere Regionen habe, Polarlichter zu sehen.
Zum ersten Mal in diesem Jahr ist das Phänomen am 19. Januar in einigen Teilen Deutschlands aufgetreten, darunter auch in Bayern. Wer die Polarlichter Ende März in einer Stadt wie München sehen will, sollte sich jedoch aus dem Zentrum herausbewegen. Empfohlen wird ein freies Feld, das eine maximale Rundumsicht ermöglicht.
Der Blick sollte auf der Suche nach den Polarlichtern nach Norden gerichtet werden. Wer Glück hat, erkennt ein rosafarbenes oder grünes Leuchten am Himmel. Herrscht ein richtig starker elektromagnetischer Sturm, können die Polarlichter in jeder Himmelsrichtung erscheinen. Manche Farbfärbungen halten sich minutenlang – andere nur wenige Sekunden.
