Nach undichtem Treibstofftank

Nasa-Mondrakete besteht Test – kann die historische Mission jetzt starten?


20.02.2026 – 13:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Raketensystem SLS steht auf dem Startplatz in Cape Canaveral. (Quelle: John Raoux/AP/dpa/dpa-bilder)

Die Generalprobe ist geglückt: Die Nasa hat ihre Mondrakete SLS voll betankt und getestet. Am Nachmittag will die Raumfahrtbehörde den Starttermin bekannt geben.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat nach eigenen Angaben eine Übung für den Start ihrer bemannten Mission zur Mondumrundung „Artemis 2“ erfolgreich absolviert. Eine Generalprobe des Starts der Riesenrakete SLS sei am Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida unter realen Bedingungen wie geplant verlaufen, erklärte die Nasa auf dem Nachrichtendienst X.

Dabei wurde die Rakete voll betankt, zudem wurden technische Überprüfungen vorgenommen und die für den Start der Rakete erforderlichen Abläufe geprobt. Im Laufe des Freitags werde ein neuer Starttermin für „Artemis 2“ bekannt gegeben, erklärte die Nasa. Es wäre die erste bemannte Nasa-Mondmission seit 50 Jahren.

Der Start von „Artemis 2“ war zuletzt für den 8. Februar angesetzt worden, musste jedoch wegen eines beim Befüllen des Treibstofftanks entdeckten Lecks verschoben werden. Als frühestes Zeitfenster für einen Start der Mission wurde zuletzt der 6. März genannt.

Die Astronauten der „Artemis 2“ sollen während der etwa zehntägigen Mission das Raumfahrzeug „Orion“ und die Schwerlastrakete SLS „Space Launch System“ der Nasa testen. Es ist das erste Mal, dass beide Systeme unter realen Bedingungen mit Menschen an Bord ins All fliegen.

Zu den Tests gehören die Überprüfung der Lebenserhaltungssysteme, die Navigation und Kommunikation im All und die Stabilität des Hitzeschilds beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. „Artemis 2“ gilt als Vorbereitung für die kommende geplante Mission „Artemis 3“, bei der erstmals wieder Menschen den Mond betreten sollen. Der bislang letzte bemannte Mondflug war 1972 die US-Mission Apollo 17.

Das Artemis-Programm wurde während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump gestartet. Erklärte Ziele sind eine dauerhafte Präsenz von Menschen auf dem Mond und die Vorbereitung späterer Missionen für einen Flug zum viel weiter entfernten Mars.

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