Geld vermehren
Von dieser Kennzahl sollten Anleger gehört haben
Aktualisiert am 04.03.2026 – 07:35 UhrLesedauer: 3 Min.

Wer etwas investiert, möchte umso mehr herausbekommen. Ein Maß dafür, wie gut das beim Geld gelungen ist, ist die Eigenkapitalrendite. Was Sie darüber wissen sollten.
Investitionen sollen Erträge, genannt Rendite, bringen. Tun sie das nicht, war die Anlage nicht sinnvoll. Überprüfen kann man das mit der sogenannten Eigenkapitalrendite.
Wir erklären, was sich hinter dem Fachbegriff verbirgt, mit welcher Formel man die Rendite berechnet und was sie für Verbraucher bedeutet.
Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity) ist eine Kennzahl, die die Eigenkapitalrentabilität misst. Sie setzt den Ertrag einer Investition ins Verhältnis zum Geldaufwand. Sie gibt also an, mit wie viel Einsatz ein bestimmter Gewinn erreicht wurde. Oder anders gesagt: wie hoch sich das investierte Kapital verzinst hat.
Jede Rendite einer Geldanlage ist gleichzeitig die Eigenkapitalrendite. Mit ihrer Hilfe sehen Sie nicht nur, ob sich eine Geldanlage gelohnt hat, sondern können verschiedene Arten von Anlagen vergleichen.
Die Eigenkapitalrendite dient außerdem als Kennziffer, um zu bewerten, ob es sich lohnt, in ein bestimmtes Unternehmen zu investieren. Sie zeigt, wie viel Gewinn ausschließlich auf das Eigenkapital einer Firma (nicht das Fremdkapital) entfällt.
Um die Eigenkapitalrendite zu berechnen, braucht man nur zwei Größen zu kennen: den Gewinn und das selbst eingesetzte Kapital (Eigenkapital).
Grundsätzlich gilt: Je höher die Eigenkapitalrendite, desto besser. Bei weltweit gestreuten und langfristigen Aktieninvestments über 15 Jahre waren in den vergangenen Jahrzehnten zum Beispiel etwa 7 Prozent Rendite drin. Im Vergleich zu den derzeit üblichen Erträgen auf Tages- und Festgeldkonten ist das hoch.