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Home » Wal-Sichtung im Hafen von Wismar – Erinnerungen an Buckelwal „Timmy“
Panorama

Wal-Sichtung im Hafen von Wismar – Erinnerungen an Buckelwal „Timmy“

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 29, 2026
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Wal-Sichtung im Hafen von Wismar – Erinnerungen an Buckelwal „Timmy“

Monate nach Drama um Buckelwal „Timmy“

Acht Meter langer Wal erreicht deutschen Hafen

27.07.2026 – 16:33 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Hafen schwimmt ein großer Wal: Das Tier wurde der Wasserschutzpolizeiinspektion Wismar durch das Hafenamt Wismar gemeldet. (Quelle: —/Hansestadt Wismar/Hafenamt/dpa/dpa-bilder)

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Erneut erregt ein Wal im Hafen von Wismar Aufmerksamkeit. Bereits Anfang März war hier ein großer Wal aufgetaucht – und hielt in den Wochen danach nicht nur Menschen in Deutschland in Atem.

Im Hafen von Wismar ist erneut ein Wal aufgetaucht. „Das Tier wurde der Wasserschutzpolizeiinspektion Wismar gegen 9 Uhr durch das Hafenamt Wismar gemeldet“, teilte das Schweriner Umweltministerium mit. Um welche Walart es sich handelt, könne bislang nicht abschließend gesagt werden. Auch die Größe lasse sich bislang nur schätzen. „Nach ersten Beobachtungen ist der Wal etwa acht Meter lang.“

Anfang März war der später als „Timmy“ bekannt gewordene Buckelwal im Hafen von Wismar aufgetaucht. Sein anschließendes Schicksal samt aufwendiger Rettungsversuche hatten international Aufsehen erregt.

  • Hartwin-Sichtung in Flensburger Förde: Buckelwal schwimmt „in Richtung Innenstadt“
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Danach war Mitte Juli erneut ein großer Wal vor der schleswig-holsteinischen Küste gesehen worden, etwa vor Heiligenhafen. Und am vorigen Freitag hatte das schleswig-holsteinische Umweltministerium die Sichtung eines Buckelwals in der Flensburger Förde bestätigt. Dabei handelte es sich den Angaben zufolge vermutlich um ein Tier, das zuvor bereits in Schottland, Dänemark und in der Kieler Förde beobachtet worden war. Offen blieb aber, ob es dasselbe Tier war wie bei Heiligenhafen.

Dass in so kurzer Zeit erneut ein großer Wal im Hafen von Wismar auftaucht, sei ungewöhnlich, sagte ein Sprecher der Stadt. Das Tier sei zunächst im West- und dann im Seehafen aufgetaucht. Anschließend sei er wieder Richtung Norden, also Richtung Ausfahrt geschwommen. Laut Wasserschutzpolizei bestand am Nachmittag kein Sichtkontakt mehr.

Um welche Walart es sich handelt, könne laut Schweriner Umweltministerium bislang nicht abschließend gesagt werden.Vergrößern des Bildes
Um welche Walart es sich handelt, könne laut Schweriner Umweltministerium bislang nicht abschließend gesagt werden. (Quelle: —/dpa)

Unklar, ob schon zuvor gesichteter Wal

Ob es sich bei dem nun in Wismar gesichteten Wal um ein schon zuvor gesichtetes Tier handelt, könne man bislang nicht sagen, sagte eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums. Man beobachte die Lage.

Nach Angaben des Schweriner Umweltministeriums wirkte der Wal bisherigen Erkenntnissen zufolge vital. „Er taucht regelmäßig auf und wieder ab.“ Die Wasserschutzpolizei sei im Einsatz. „Ziel aller Maßnahmen ist es, dem Tier einen störungsarmen Rückweg in tiefere Gewässer zu ermöglichen und eine Strandung oder andere Gefährdungen des Tieres zu verhindern.“ Sportbootführer und Wassersportler seien gebeten, Kontakt mit dem Tier zu vermeiden und größtmöglichen Abstand zu halten.

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