Toter Wal vor Dänemark im Newsblog
Wal-Experte: Timmy starb vermutlich schon vor Tagen
Aktualisiert am 15.05.2026 – 12:54 UhrLesedauer: 3 Min.
Buckelwal Timmy wurde vor zwei Wochen ins offene Meer entlassen – seitdem fehlt von dem Tier jede Spur. Dänische Behörden bestätigen jetzt die Sichtung eines toten Wals. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wal-Experte: Strömung trieb Timmy vor Insel
Auch Professor und Wal-Experte Peter Teglberg Madsen geht davon aus, dass es sich bei dem toten Wal um Timmy handelt. Wie er dem dänischen Sender TV2 Østjylland erklärte, sei es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein und dasselbe Tier. Wie Teglberg Madsen mutmaßte, sei Timmy schon vor längerer Zeit gestorben – und wurde dann von der Strömung vor die Insel getrieben.
Im Video | Toter Wal vor dänischer Insel entdeckt
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Buckelwal Timmy war von der privaten Rettungsinitiative am 2. Mai in der Nordsee freigesetzt worden.
Toter Wal: Till Backhaus bezieht Stellung
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus hat sich in einer Pressemitteilung zu dem gestrandeten Walkadaver geäußert. Er erklärte: „Seit der Nacht steht mein Haus in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und darüber mit der dänischen Umweltbehörde. Ziel ist es, zu erfahren, ob es sich bei dem toten Wal um das Tier handelt, das zuvor mehrfach in der Wismarbucht gestrandet war.“
Gleichzeitig betonte er, dass nicht mit einer schnellen Aufklärung zu rechnen sei: „Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden. Bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen. Davon rate ich auch allen ab, die nun wieder in den sogenannten sozialen Medien Verschwörungstheorien verbreiten oder solchen aufsitzen.“
Nur 200 Kilometer von Freilassungsstelle
Die dänische Insel Anholt ist nur 200 Kilometer von dem Punkt entfernt, an dem Buckelwal Timmy Anfang Mai freigesetzt wurde. Sollte es sich bei dem toten Wal wirklich um Timmy handeln, wäre das Tier zurück in Richtung Ostsee geschwommen – und zum Timmendorfer Strand, wo das Tier Ende März zum ersten Mal gestrandet war.
Nachdem mehrere Walexperten Mitte April weitere Rettungsversuche von Buckelwal Timmy als aussichtslos bezeichnet hatten, hatte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus am 15. April überraschend grünes Licht für einen Rettungsversuch einer privaten Initiative gegeben.
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