Die FDP wäre mit sechs Prozent knapp wieder im Parlament. Ende Januar lagen die Liberalen bei der Wahlumfrage zur BW-Wahl 2026 noch bei fünf Prozent. Die SPD käme auf sieben Prozent und verliert damit erneut einen Prozentpunkt. Sollte es zu diesem Ergebnis bei der BW-Wahl 2026 kommen, wäre es ein historische Debakel für die Sozialdemokraten bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg.
Zum Vergleich: Bei der Landtagswahl im März 2021 hatten die Grünen 32,6 Prozent erreicht, die CDU kam auf 24,1 Prozent, die SPD auf 11, die FDP auf 10,5 und die AfD auf 9,7 Prozent.
Demnach könne die CDU derzeit mit 27 Prozent der Stimmen einen leichten Vorsprung von zwei Prozent auf die Grünen, die laut der Wahlumfrage zur BW-Wahl 2026 bei 25 Prozent der Stimmen liegen, verbuchen. Die AfD läge demnach bei 19 Prozent, während die SPD neun Prozent, die FDP und die Linke jeweils sechs Prozent der Stimmen auf sich vereinigen würden. Die anderen Parteien erhielten bei der Wahlumfrage zur BaWü-Wahl zusammen acht Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.
Basierend auf diesen Zahlen in der Wahlumfrage zur Landtagswahl in Baden-Württemberg wäre eine Landesregierung aus CDU und Grünen möglich, die auch bei der Umfrage zu den Koaltionsmodellen am besten abschneiden. Am positivsten gesehen wird eine Regierung aus Grünen und CDU unter Führung der Grünen (45 Prozent gut, 41 Prozent schlecht, elf Prozent egal). Direkt danach folgt eine Koalition aus CDU und Grünen unter Führung der CDU (41 Prozent gut, 39 Prozent schlecht, 16 Prozent egal).
Bei der Frage, wen die Wählerinnen und Wähler am liebsten als Ministerpräsidenten nach der BW-Wahl 2026 hätten, liegt Cem Özdemir (Grüne) mit 47 Prozent weit vor dem CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel, für den sich laut der aktuellen Wahlumfrage 25 Prozent aussprechen. Markus Frohnmaier (AfD) kommt lediglich auf acht Prozent (Rest zu 100 Prozent: „weder noch“/“kenne nicht“ oder „weiß nicht“). Auf der Skala von plus fünf bis minus fünf („Was halten Sie von …?“) wird Cem Özdemir mit einem Durchschnittswert von 1,5 etwas besser beurteilt als Manuel Hagel mit 1,0. Markus Frohnmaier liegt mit minus 2,6 hingegen weit im Negativbereich.
