Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
Wahlumfragen in Rheinland-Pfalz: Enges Rennen zwischen zwei Parteien
Aktualisiert am 19.03.2026 – 04:04 UhrLesedauer: 5 Min.
Im Superwahljahr bahnt sich auch bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ein spannendes Rennen an. Laut den Wahlumfragen zur RLP-Wahl könnte sich am 22. März 2026 ein Wahlkrimi anbahnen.
Rund 2,95 Millionen Menschen sind dazu aufgerufen, ihre Stimmen für die Ergebnisse der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz abzugeben. Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bleibt das Rennen einer neuen Wahlumfrage zufolge zwischen der regierenden SPD und der oppositionellen CDU eng.
Wenige Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026 liegt die CDU nach einer neuen Wahlumfrage zur RLP-Wahl weiter mit knappem Vorsprung vor der SPD. Nach der aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild“-Zeitung kommen die Christdemokraten auf 28 Prozent, während die Sozialdemokraten 27 Prozent bei der Zustimmung aufweisen.
Damit bahnt sich am Abend der Rheinland-Pfalz-Wahl an diesem Sonntag ein Krimi um den Sieg und den Einzug in die Mainzer Staatskanzlei an. Bei der Landtagswahl in RLP 2021 hatte die SPD mit 35,7 Prozent noch einen deutlichen Vorsprung vor der CDU mit 27,7 Prozent aufgewiesen. In den Wahlumfragen zur anstehenden RLP-Wahl führte die Union dann lange mit großem Abstand, inzwischen ist der Vorsprung aber deutlich geschrumpft.
Um den Einzug in den Landtag bangen müssen nach der Befragung die Freien Wähler und die Linke mit jeweils fünf Prozent. Die FDP fällt demnach unter 3 Prozent und würde damit in dem neuen Parlament nach der Wahl in Rheinland-Pfalz keinen Platz finden.
Bei der Frage, wer der künftige Ministerpräsident werden sollte, kommt der Amtsinhaber Alexander Schweitzer (SPD) auf 29 Prozent. CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder erreicht laut der Befragung 13 Prozent und Jan Bollinger von der AfD erhält 9 Prozent.
Generell gilt aber: Wahlumfragen sind mit Unsicherheiten behaftet. Die statistische Fehlertoleranz wird für diese Umfrage mit plus/minus rund drei Prozentpunkten angegeben. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Umfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.










