Berichte, denen zufolge mehrere enge Verwandte von ihm bei anderen AfD-Abgeordneten beschäftigt sind oder waren, bestätigte er als korrekt. Es seien aber „alles legale Beschäftigungsverhältnisse“ gewesen, teils liege das zehn Jahre zurück.
SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch führte die Werte bei den letzten Umfragen für die BW-Wahl seiner Partei unter anderem auf das zugespitzte Duell zwischen CDU und Grünen zurück. Die Ausgangslage gleiche der bei den Landtagswahlen 2016 und 2021, sagte Stoch im ZDF-„Morgenmagazin“ im Hinblick auf die Landtagswahlen in Baen-Württemberg 2026. Wähler betrachteten sowohl SPD als auch Grüne als Teil des progressiven Lagers. Der „Zweikampf“ zwischen Hagel und Özdemir schaffe eine Konstellation, welche die SPD Stimmen koste.
FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke zeigte sich mit Blick auf die Umfragen zur BW-Wahl optimistisch, was einen Wiedereinzug in den Landtag angeht. Sollte es für die Liberalen nicht reichen, werde es für seine Partei aber insgesamt „schwierig“, sagte er am Freitag im ZDF mit Blick auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026. Die FDP habe dort bei Wahlen immer besser abgeschnitten als in anderen Bundesländern.
Linken-Spitzenkandidatin Kim Sophie Bohnen forderte im „Morgenmagazin“ eine Arbeitsplatz- und Standortsicherung im Zuge der Transformation in der Industrie. Investitionszusagen des Landesregierung etwa sollten an entsprechende Vereinbarungen gekoppelt werden. Wichtig sei auch eine Erbschaftssteuer. „Geld ist da, es ist nur falsch verteilt“, erklärte sie beim Auftritt vor der BW-Wahl 2026.
Daneben wolle Hagel einen Sicherheitsrat oder einen Sachverständigenrat für Wirtschaft einrichten. Auch das gebe es alles schon, es heiße nur anders, kritisierte Kretschmann im Schlusspurt der Landtagswahl in Baden-Württemberg: „Neu ist da nicht der Inhalt, nur die Überschrift.“ Dass aus neuen Überschriften großartiges entstehe, sei eher selten.
Beim Wahlkampfabschluss der Grünen in Ulm stärkte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) dem grünen Spitzenkandidaten Cem Özdemir den Rücken. Dieser habe die Erfahrung und den Tiefgang, den man für das Ministerpräsidentenamt benötige.









