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Home » Waffe wohl aus 3D-Drucker – Details zu Täter
Panorama

Waffe wohl aus 3D-Drucker – Details zu Täter

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 9, 2026
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Waffe wohl aus 3D-Drucker – Details zu Täter

Neue Details zum Verdächtigen

Amoklauf von Schongau – Waffe wohl aus 3D-Drucker


09.07.2026 – 18:56 UhrLesedauer: 3 Min.

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Beamte des bayerischen Unterstützungskommandos (USK) auf dem Schulgelände: Zwei Mädchen erlitten schwere Verletzungen. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

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Ein 16-Jähriger kommt an sein ehemaliges Gymnasium, zieht eine Waffe, schießt einmal und sticht dann auf Mädchen ein. Jetzt werden mehr Details zu ihm und seiner Waffe bekannt.

Der mutmaßliche Amoktäter von Schongau war bereits polizeibekannt. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Donnerstag mitteilte, führt die Staatsanwaltschaft München II wegen zweier Vorfälle aus dem Jahr 2025 ein Ermittlungsverfahren gegen den 16-Jährigen.

Unter anderem soll er Mitschüler bedroht und in sozialen Netzwerken Amokläufe verherrlicht haben. „Haftgründe lagen in diesem Ermittlungsverfahren zu keinem Zeitpunkt vor“, erklärten die Beamten am Donnerstag.

  • 16-Jähriger festgenommen: Amoklauf an Schule – Waffe des Täters versagte
  • Mörder auf der Flucht: Polizei warnt vor diesem Mann

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) war der 16-Jährige zweimal kurzzeitig und befristet vom Unterricht am Welfen-Gymnasium Schongau ausgeschlossen worden. Nach zahlreichen intensiven Gesprächen zwischen Eltern, Lehrern, Schulpsychologen und weiteren Fachkräften sei er dann von der Schule abgemeldet und an einer neuen Schule angemeldet worden. Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) war der 16-Jährige in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung.

Im Video | Verletzte an Schule – Polizei spricht von Amoklauf

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Quelle: dpa

Amoktäter hatte die Schusswaffe wohl aus dem Darknet

Am Mittwoch gegen 12.50 Uhr tauchte er an seiner ehemaligen Schule auf. „Der Täter hat sich dem Gymnasium mit einer Schusswaffe genähert, hat einen Schuss abgegeben, der niemanden verletzt hat“, hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bereits am Mittwochabend erklärt. „Anschließend hat die Schusswaffe versagt, sodass keine weiteren Schüsse abgegeben werden konnten.“

Nach Informationen der dpa prüfen die Ermittler, ob es sich bei der Schusswaffe um eine per 3D-Drucker hergestellte Waffe handelt. Demnach soll der 16-Jährige angegeben haben, sich die Waffe im Darknet besorgt zu haben.

Das Welfen-Gymnasium Schongau: Hier soll der Täter die Tat verübt haben.Vergrößern des Bildes
Das Welfen-Gymnasium Schongau: Hier soll der Täter die Tat verübt haben. (Quelle: GoogleMaps)

Schülerinnen geraten wohl zufällig in die „Schreckensbahn“

Die Ermittler hätten eine eher geringe Zahl an Patronen sichergestellt, hieß es weiter. Die Waffe wurde nach dpa-Informationen bei einem Rucksack gefunden, den der 16-Jährige nach seiner Tat auf dem Schulhof im Umfeld des Tatorts deponiert habe. Er habe Polizeibeamte nach seiner Festnahme selbst darauf hingewiesen.

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