Ausflugstipp

„Bayerische Toskana“: Wanderweg mit mediterranem Flair


Aktualisiert am 23.08.2026 – 05:13 UhrLesedauer: 2 Min.

Den Rucksack geschultert und die Schuhe geschnürt: Auf dem Wacholderwanderweg, wie hier bei Adertshausen, kann der Blick über weite Landschaften schweifen.

Den Rucksack geschultert und die Schuhe geschnürt: Auf dem Wacholderwanderweg, wie hier bei Adertshausen, kann der Blick über weite Landschaften schweifen. (Quelle: Stefan Gruber )

Sanfte Hügel, Wacholderheiden und der Duft von wildem Thymian prägen den Wacholderwanderweg im Lauterachtal. So entsteht in der Oberpfalz überraschend mediterranes Flair.

Weite Felder, schattige Baumreihen und Wälder, sanfte Anstiege: Das klingt nach Toskana – gemeint ist aber ein Wanderziel nur eine Autostunde von Nürnberg entfernt.

Der Wacholderwanderweg im Amberg-Sulzbacher Land liegt zentral zwischen Regensburg, Nürnberg und Bayreuth und bietet eine malerische Kulisse für Wanderer, bekannt für seine landschaftliche Schönheit und leichte Erreichbarkeit. Die guten Verkehrsanbindungen ermöglichen es, verschiedene Teile des Weges leicht zu erreichen und bei Bedarf die Wanderung abzukürzen.

So verläuft die Strecke des Wacholderwanderwegs

Malerische Kulisse: Blick auf das Lauterachtal. Wanderungen bieten sich insbesondere im Frühjahr und im Herbst an. (Quelle: Peter Neunteufel )

Die 31 Kilometer lange Strecke, die durch das oberpfälzische Lauterachtal führt, kann in zwei Etappen unterteilt werden. Die erste erstreckt sich von Schmidmühlen nach Hohenburg, die zweite von Hohenburg nach Kastl.

  • Ausflug von Nürnberg: Aus Dorfbrunnen in Franken sprudelt Bier
  • Sandkerwa: Warum jetzt ein Ausflug von Nürnberg nach Klein-Venedig lohnt

Beginn ist am Oberen Schloss in Schmidmühlen. Von dort geht es stetig weiter, dem Zeichen des Wacholderwanderweges folgend, vorbei an der romantischen Kulisse entlang des Lauterach-Flusses. Es folgt der Anstieg in Richtung Hohenburg, wo der mediterrane Teil der Wanderung beginnt.

Ab jetzt wird klar, warum die Region als „Bayerische Toskana“ bezeichnet wird. Hügelige Landschaften und zypressenähnliche Wacholderbäume breiten sich vor den Augen aus. Der Weg bietet herrliche Aussichten auf Felsformationen aus der Jurazeit und Wacholderheiden, die Heimat vieler bedrohter Pflanzen- und Tierarten sind.

Die Wallfahrtskirche Stettkirchen liegt zwischen Adertshausen und Hohenburg auf einer Anhöhe am nördlichen Talhang der Lauterach. (Quelle: Thorsten Günthert)

Schafherden, Mikroklima und der Duft des Thymians

Schafherden, ein Damwildgehege und Kuhweiden liegen auf der Strecke. Und natürlich: das Toskana-Feeling – Wacholderheiden so weit das Auge reicht. Dazu kommen ein mediterranes Mikroklima und der Duft des wilden Thymians, was zusammen das Gefühl verstärkt, sich statt in Bayern in einer südlichen Landschaft zu befinden.

Aber nicht nur die Natur, auch die kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten der Region, darunter Museen, Kirchen und historische Stätten, lassen sich erkunden.

Kleine Orte, historische Sehenswürdigkeiten, wie hier in Hohenburg, lassen sich entlang der Route entdecken. (Quelle: Clemens Zahn)

Das Amberg-Sulzbacher Land

Das Amberg-Sulzbacher Land liegt zwischen Regensburg und Nürnberg und ist eine bayerische Urlaubsregion mit 27 Gemeinden. Die Region kann bequem mit dem Zug erreicht werden. Bahnhöfe gibt es in Vilseck, Etzelwang, Neukirchen, Sulzbach-Rosenberg, Amberg, sowie in Pegnitz, Neuhaus an der Pegnitz oder Hartmannshof.

Share.
Exit mobile version