Unfall in Vorarlberg
Deutsche kollidiert mit Frau bei Wingsuit-Sprung
10.05.2026 – 03:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Sprung aus 4.000 Metern Höhe endet für zwei Frauen im Krankenhaus. Beide berühren beim Absturz eine Hochspannungsleitung.
Bei einem Wingsuit-Sprung im österreichischen Hohenems sind zwei Frauen verunglückt. Eine 32-jährige Schweizerin und eine 48-jährige Deutsche stießen in der Luft zusammen und stürzten ab, wie die österreichische Polizei mitteilte. Beide berührten beim Absturz eine Hochspannungsleitung. Die 32-Jährige schwebt in Lebensgefahr.
Die Gruppe war laut Polizei mit insgesamt 15 Fallschirmspringern unterwegs und sprang aus rund 4.000 Metern Höhe aus einem Flugzeug. In einer Rechtskurve näherte sich die 48-Jährige der 32-Jährigen von hinten „mit hoher Geschwindigkeit“ und stieß mit ihr zusammen.
Die jüngere Frau verlor dabei das Bewusstsein und konnte ihren Fallschirm nicht mehr selbst öffnen. Daraufhin löste sich die automatische Schirmöffnung aus. Im Sinkflug berührte sie eine Hochspannungsleitung und stürzte in den Alten Rhein. Zwei Schwimmer zogen sie ans Ufer und übergaben sie dem Rettungsdienst. Die Polizei stufte ihre Verletzungen als lebensgefährlich ein.
Die 48-Jährige verlor nach der Kollision kurzzeitig ebenfalls das Bewusstsein. Sie konnte ihren Fallschirm zwar noch selbst auslösen, aber nicht mehr sicher landen. Auch sie streifte eine Hochspannungsleitung und prallte aus etwa zehn Metern Höhe auf den Boden. Mit schweren Verletzungen kam sie ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestand bei ihr laut Polizei nicht.
Nach dem Unfall waren beide Frauen nur eingeschränkt ansprechbar und konnten keine Angaben zum Hergang machen. Die Fallschirme der beiden Wingsuit-Springerinnen wurden sichergestellt.










