Schwerer Lkw-Unfall
Wichtige Autobahn voll gesperrt
Aktualisiert am 16.02.2026 – 10:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Zum Wochenauftakt müssen sich Autofahrer in zahlreichen Bundesländern durch Schneemassen kämpfen. Auf einer Autobahn führt das zu schwerwiegenden Problemen.
Das Winterwetter hat in mehreren Bundesländern zu Unfällen geführt. Schneebedeckte Straßen und Glätte machten Autofahrern vielerorts Probleme. Besonders schlimm traf es die Autobahn 1 bei Bremen. Hier ist seit der Nacht eine Fahrtrichtung infolge eines Lkw-Unfalls voll gesperrt.
Auf der A1 bei Bremen geriet gegen 3 Uhr ein Lastkraftwagen auf winterlicher Straße ins Rutschen. Dabei sei das Heck ausgebrochen und der Wagen gegen die Mittelschutzplanke geprallt, teilte die Polizei mit. Der Lkw kam quer zur Fahrbahn zum Stehen. Verletzt wurde dabei niemand.
Die Autobahn ist zwischen Bremen-Arsten und Brinkum voll gesperrt. Das Fahrzeug muss geborgen und die Fahrbahn anschließend gereinigt werden. Bis wann der Verkehr wieder anrollen kann, ist unbekannt. Laut dem ADAC staut es sich auf einer Strecke von 15 Kilometern. Der Zeitverlust betrage eine Stunde.
Auch in Rheinland-Pfalz gab es wetterbedingt schwere Unfälle. Wie die Polizei mitteilte, sind am Sonntagabend gegen 19.50 Uhr auf der B 256 bei Rengsdorf nahe Koblenz sechs Autos kollidiert. Die Fahrzeuge seien nach einem Tunnel auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen und dabei ineinander beziehungsweise in Schutzplanken geprallt, hieß es. Dabei wurden sieben Menschen leicht verletzt.
Bis die Rettungskräfte den Unfallort erreichten, habe es einige Zeit gedauert. Denn auch für sie waren die Straßenverhältnisse gefährlich. Deshalb musste der Winterdienst zunächst die Fahrbahn räumen, bevor die Einsatzkräfte helfen konnten.
Die sechs verunfallten Fahrzeuge mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt.
Auch im etwa 66 Kilometer entfernten Weisel im Rhein-Lahn-Kreis gab es am Sonntagabend einen schweren Unfall. Ein 45-Jähriger geriet ebenfalls gegen 19.50 Uhr in einer Kurve offenbar wegen zu hoher Geschwindigkeit ins Schleudern, wie die Polizei mitteilte. Infolgedessen sei der Wagen von der schneebedeckten Fahrbahn abgekommen und habe sich überschlagen. Der Fahrer und seine 42-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Doch nicht nur im Südwesten löste das Wetter Unfälle aus, auch Bayern war betroffen. Im mittelfränkischen Oberasbach im Landkreis Fürth geriet ein Schneepflug am Montagmorgen ins Schleudern und krachte gegen die Wand eines Mehrfamilienhauses. Das Fahrzeug soll eigentlich gerade auf dem Weg gewesen sein, die Straße von Schnee und Eis zu befreien, als es von der Fahrbahn abkam, berichtete „Fürth Aktuell“. Der Fahrer sei demnach unverletzt geblieben.









